Pueblos Blancos

 
El Bosque

Pfarrkirche „Nuestra Señora de Guadalupe“

Die Kirche wurde im 19. Jahrhundert erbaut und ist das bedeutendste religiöse Gotteshaus der Gemeinde. Sie ist nüchtern gestaltet und weist drei Schiffe auf, von denen besonders das mittlere hervorgehoben werden kann.

Arcos de la Frontera

Basílica Menor (kleine Basilika) de Santa María

Die Basílica Menor (kleine Basilika) de Santa María ist das bedeutendste und älteste Gotteshaus der Gemeinde und sie wurde 1931 zum Nationaldenkmal und 1993 zur Basílica Menor (kleine Basilika) erklärt. Das auf den Überresten einer alten arabischen Moschee errichtete religiöse Gebäude wurde im Zeitraum von sechs Jahrhunderten erbaut, sodass seine Struktur vom Einfluss verschiedener architektonischer Stile geprägt ist, wie Gotik, Barock und Plateresker Stil. Bei der dreischiffigen Kirche ist jedes Schiff durch Säulen voneinander getrennt und sie beherbergt ein Altarbild aus der Renaissance, ein gotisches Wandgemälde, die Mumie von San Félix und die Kapelle „Capilla de las Las Nieves“ mit dem Bildnis des Schutzheiligen der Stadt.

Puerto Serrano

Plaza Miguel Rodríguez Rivera

Der „Plaza Miguel Rodríguez Rivera“ ist ein städtischer Platz in dieser Gemeinde, der inmitten eines mit Orangenbäumen bewachsenen Gebiets liegt. Hier befindet sich auch diedas Rathaus und werden die Silvesterfeierlichkeiten abgehalten.

Torre Alhaquime

El Tempranillo

Zum Gedenken an den Straβenräuber José María „El Tempranillo“ wurde ein Platz in seinem Namen errichtet. Auf dem Platz „El Tempranillo“ neben der Stadtmauer befinden sich die Ruinen des Hauses, in dem Volksmund zufolge sein Sohn geboren sein soll.

Arcos de la Frontera

Der Haus-Palast des Grafen „Conde del Águila“

Der Haus-Palast des Grafen Conde del Águila ist ein Gebäude im Gotik-Mudéjar-Stil und gilt gerade aufgrund dieser Mischung von Stilrichtungen als eines der architektonischen Schmuckstücke der Stadt. Das Gebäude wurde im 15. Jahrhundert erbaut, bei der Tieferlegung der Straße im Jahr 1852 erhielt seine Fassade jedoch weiter an Höhe.

Olvera

Rathaus von Olvera

Das Rathaus von Olvera wurde 1783 erbaut und war das erste Gebäude mit institutionellen Funktionen in der Stadt. Das architektonisch schmucklose Gebäude im klassischen Stil wurde bis zum Jahr 1968, als es seine heutige Form erhielt, mehrfach umgebaut. Im ersten Stock befindet sich das Stadtarchiv.

Villaluenga

Kinderspielplatz und La Albarrada

In der Stadt gibt es den Kinderspielplatz und den Park „La Albarrada“, in denen sich die Kinder austoben können. Darüber hinaus verfügt der Park „La Albarrada“ über einen Picknickbereich und Sitzgelegenheiten, wo Kinder und Erwachsene gleichermaβen die natürliche Umgebung im Freien genießen können.

Algodonales

Rathaus

Das Gebäude stammt aus den 1950er Jahren und ist im Hinblick auf sein ästhetisches Erscheinungsbild an die regionale andalusische Architektur angelehnt. Die elegante Fassade ist in zwei Abschnitte unterteilt, mit einem Sockel, Pilastern, Gesimsen und Umrahmungen aus Stein sowie verputzten und gekalkten Wänden. Die Fassade ist mit dem Gemeindewappen und drei Zinnen gekrönt. Das Gebäude wurde im Jahr 2011 restauriert.

Arcos de la Frontera

Haus-Palast der García de Veas

Der Haus-Palast der García de Veas, der sich im unteren Teil der Gemeinde befindet, ist ein weiteres interessantes Bauwerk der Stadt, das im 18. Jahrhundert erbaut wurde. An der Fassade ist ein steinernes Wappen zu sehen, das die Familiennamen García, Veas, Guerra, Sevillano, Lara und Ayllón trägt. Ein großer zentraler Innenhof gestaltet den Innenbereich des Gebäudes.

Grazalema

Kalköfen

Rund um die Gemeinde finden wir Beispiele, die uns etwas über die Geschichte dieser Ortschaft erzählen, wie z.B. die „neveros“, Konstruktionen, die dazu dienten, das Eis so lange wie möglich in seinem gefrorenen Zustand zu erhalten. Oder die Kalköfen, Steinöfen, die an einigen der umliegenden Straßen zu finden sind und die zur Gewinnung von Kalk aus Kalkstein dienten.

El Gastor

Diego Amaya und Isidro el Pregonero

Zu den Persönlichkeiten, denen die Stadt ein Denkmal gesetzt hat, gehören der Gitarrist Diego Amaya, Träger des Nationalen Flamenco-Preises, der einen Teil seiner Kindheit und Jugend in El Gastor verbracht hat, und „Isidro el Pregonero“. Diese Persönlichkeit, die sich durch ihre Schlichtheit und Bescheidenheit auszeichnete, lebte in einer Höhle und verkündete Nachrichten, die für das Dorf von Interesse waren, obwohl er nur über geringe Lese- und Schreibkenntnisse besaß.

Torre Alhaquime

Monumento al Sagrado Corazón de Jesús (Herz-Jesu-Denkmal))

Eines der Wahrzeichen der Stadt ist das „Monumento al Sagrado Corazón de Jesús“ (Herz-Jesu-Denkmal), das 1952 von einem Anwohner gestiftet und auf einem vom Erzbistum Jerez zur Verfügung gestellten Grundstück errichtet wurde. Das Denkmal befindet sich am Dorfeingang, ist von Gärten und Aussichtspunkten umgeben und stellt sowohl für Einheimische, als auch für Besucher interessanten einen Treffpunkt dar.

Benaocaz

Wallfahrtskirche „Ermita de El Calvario“

Am Rande des Stadtzentrums befindet sich die Wallfahrtskirche „Ermita de El Calvario“, ein Tempel, der dem historischen Komplex angehört. Ihr Bau geht schätzungsweise auf den Beginn des 18. Jahrhunderts zurück und sie zeichnet sich durch die Schlichtheit ihrer architektonischen Elemente aus.

Olvera

Friedhof der Pfarrgemeinde

Der Pfarrfriedhof dient als Gemeindefriedhof, dessen Struktur auf das 19. Jahrhundert zurückreicht, als man damit begann, am Rande der Burg die ersten Grabstätten anzulegen. Der Friedhof wird von der mittelalterlichen Festung und dem Hügel, auf dem er gebaut ist, bewacht. Er bietet eine unvergleichliche Aussicht auf die Region.

Ubrique

Pfarrkirche „Nuestra Señora de la O”

Das stetige Wachstum von Ubrique in der Mitte des 17. Jahrhunderts begünstigte den Bau größerer Gotteshäuser, um alle Gläubigen der Gemeinde unterbringen zu können. Zu diesem Zweck wurde 1773 auch die Pfarrkirche „Nuestra Señora de la O“ erbaut.

Algodonales

Kirche Nuestra Señora del Carmen (La Muela)

Im Inneren der Kirche befindet sich der Hauptaltar, der „Nuestra Señora del Carmen“ geweiht ist und der aus dem 16. Jahrhundert stammt. Außerdem befinden sich in den Seitenschiffen die Bildnisse von San Elías und San José, Schutzpatron des Ordens der Karmeliten.

Puerto Serrano

El Indiano

El Indiano ist ein fast 300 Hektar großer Betrieb an der Vía Verde (grüner Weg), der sich dem Anbau von Gemüse, Hülsenfrüchten und anderen Produkten widmet. In der Nähe des Landhauses befinden sich weitere Gebäude, wie alte Viehzuchtanlagen, ein altes Gehöft und eine kleine Fabrik.

Benamahoma

Friedhof von Benamahoma

Auf dem Weg nach El Pinsapar stoβen wir auf den Friedhof von Benamahoma, der inmitten eines Baumhains liegt, der die Besucher des Friedhofs willkommen heißt. Generationen von ehemaligen Einwohnern ruhen dort in einer friedlichen, ruhigen und natürlichen Umgebung voller Pinienbäume. Im Inneren befindet sich eine Kapelle, in der die Besucher ihre verstorbenen Angehörigen verehren können.

Olvera

Stadtmauer von Olvera

Die Stadtmauer von Olvera setzt sich aus Türmen und Fragmenten einer steinernen Festung zusammen, die aus dem Mittelalter erhalten geblieben ist. Innerhalb dieser Stadtmauern lebten die Bürger, die durch die Mauer geschützt waren, die die Stadt von der Südseite der Burg aus umgab und entlang des heutigen Stadtviertels La Villa verlief.

Algar

Pfarrkirche Santa María de Guadalupe

Diese wurde zwischen 1762 und 1763 erbaut und weist in ihrem Innenbereich Schnitzereien von hohem kulturellem Wert auf. Die Basilika ist nach der Schutzpatronin der Stadt benannt, die auch auf einem neoklassizistischen Altarbild dargestellt ist. Ihre weiße Fassade, die dem architektonischen Stil der Pueblos Blancos (Weißen Dörfer) folgt, wird durch neoklassizistische und barocke Elemente ergänzt, ganz im Einklang mit der typischen Struktur der ländlichen Pfarrkirchen der Sierra (Gebirgskette).

Zahara

Kapelle „San Juan de Dios Letrán”

Das touristische Angebot an religiösen Bauten wird durch die Kapelle San Juan de Dios Letrán vervollständigt, ein Kirchenschiff, das 1958 an der Stelle erbaut wurde, an der sich einst die gleichnamige Wallfahrtskirche befand. Sie besteht aus einem einzigen Schiff, das von drei Glockengiebeln und den dazugehörigen Glocken gekrönt wird.

Villaluenga

Kirche El Salvador

Die Kirche El Salvador ist ein weiteres sehr altes Gotteshaus der Gemeinde und wurde im Jahre 1772 erbaut. Durch einen schweren Brand, der von den napoleonischen Truppen verursacht wurde, erlitt die Basilika schwere Schäden. Heutzutage wird die Kirche als Friedhof genutzt.

Olvera

Lavadero de Pino (Waschplatz)

Der Lavadero de Pino (Waschplatz) wurde von den Bewohnern der Gegend als Waschplatz genutzt. Obwohl er hauptsächlich zwischen 1685 und 1750 zum Einsatz kam, dauerte seine Nutzung bis Mitte des 20. Jahrhunderts an. Der Zugang erfolgt über einen Innenhof, und links davon befindet sich der Bereich, in den das Wasser eindrang.

Bornos

Pfarrkirche „Santo Domingo de Guzmán“

Die Pfarrkirche „Santo Domingo de Guzmán“ ist ein religiöser Tempel, dessen Bauzeit unbekannt ist. In ihr existieren nebeneinander zwei verschiedene architektonische Bau-Ordnungen: der spitzbogige Teil- derzeit stark reformiert – und der Teil im barocken Stil. Das Gebäude mit rechteckigem Grundriss und drei Schiffen weist einen Glockenturm an der Fassade auf, der aus dem Jahr 1732 stammt. Das wertvollste Element dieser Basilika ist ihre Steinfassade, die zwar nicht vollständig ist, jedoch darauf hinweist, dass dort die Reliquien der Märtyrer Santo Tomé, San Dionysius, San Cosmas und San Daniel, Santa Afra, San Sebastian und San Sabas aufbewahrt wurden.

Prado del Rey

Pósito de Labradores (Getreidespeicher)

Der „Pósito de Labradores“ (Getreidespeicher) ist das älteste Gebäude der Gemeinde und wurde 1789 erbaut. Es diente als Speicher für das Getreide, das später in Zeiten der Nahrungsmittelknappheit an die Einwohner der Stadt verteilt wurde.

Benaocaz

Die Wallfahrtskirche „Ermita de San Blas“

Im Jahr 1716 wurde dank der Spenden wohlhabender Einwohner, wie Doña Juana Ahumada, die Wallfahrtskirche „Ermita de San Blas“ errichtet. Die rechteckige, einschiffige Kirche beherbergt das Bildnis des San Blas, des Mit-Schutzpatrons der Gemeinde. An den Wänden des Tempels gibt es außerdem verschiedene Altarbilder und Nischen.

Alcalá del Valle

Fuente Grande (Großer Brunnen)

Die Fuente Grande (Großer Brunnen) von Alcalá del Valle ist eine 1997 restaurierte Steinkonstruktion, die in einem Gebiet mit römischen Ausgrabungsstätten liegt. Das Wasser, das aus den fünf Ausläufern strömt, stammt aus der gleichnamigen Quelle.

Zahara

Burg und „Torre del Homenaje“ (Burgfried)

Von den wenigen Überresten der mittelalterlichen Stadt Zahara sind die Burg und der „Torre del Homenaje“ (Burgfried) erhalten geblieben. Von der damals die Stadt umschließenden Stadtmauer ist der Turm im östlichen Teil am besten erhalten. Das Gebäude ist das Ergebnis der Kombination nasridischer mit christlicher Militärarchitektur und besteht aus zwei Stockwerken, die in vier Räume unterteilt sind. Die Funktion, die der Turm seiner Zeit zu erfüllen hatte, bestand darin, der Stadt im Falle einer Invasion als letzter Zufluchtsort zu dienen.

Espera

Archäologisches Museum

Ende 2007 eröffnete die Gemeinde Espera ihr Archäologisches Museum mit dem Ziel, alle archäologischen Stätten, die uns Kenntnisse über die Geschichte der Stadt geben, an einem Ort unterzubringen. Die in Carissa Aurelia und Esperilla gefundenen Überreste bilden einen umfangreichen Katalog von Gegenständen aus dieser Zeit, die derzeit in den Räumen des Museums ausgestellt werden. Das als Galerie dienende Gebäude ist ein zweigeschossiges Herrenhaus aus dem 18. Jahrhundert, in denen im Erdgeschoss Elemente aus der iberisch-römischen Totenwelt und im Obergeschoss Gegenstände aus dem Alltagsleben der Römer untergebracht sind.

Algodonales

Messegelände

Hier findet am 25. und 26. Juli das jährliche Patronatsfest zu Ehren von Santiago und Santa Ana statt. In der übrigen Zeit des Jahres befindet sich hier auch die Raststätte für Wohnmobile. Es beherbergt zudem das städtische Auditorium und dort befindet sich ein Festzelt, das für verschiedene Veranstaltungen dienst. Das Gelände weist eine Fläche von 1,1 Hektar auf.

Arcos de la Frontera

Das Kloster „Convento de las Mercedarias“

Das „Convento de las Mercedarias“ (Kloster des Ordens der Mercedarier) ist das einzige Kloster, das heute noch in der Stadt zu sehen ist. Es wurde dank der Schenkungen von Beatriz de la Calle, Edeldame von Arcos, im Jahr 1642 gegründet. In der Kapelle befindet sich ein Altarbild im Barockstil mit der Darstellung von „Nuestra Señora de la Merced“ und San José. Das Kloster beherbergt unter anderem ein Standbild des Schutzpatrons der Stadt, San Miguel, ein weiteres mit einem Jesuskind, und einen bargueño (Antiker Holzschrank).

Arcos de la Frontera

Die Kirche San Agustín

Die Kirche San Agustín wurde ursprünglich als Kloster „Convento de San Juan Letrán“ erbaut, das während des Baus des Klosters der Encarnación als Unterkunft für die in Klausur lebenden Novizen (Emparedadas oder Eingemauerten) diente. Obwohl sie bereits im Jahr 1539 erbaut wurde, gründete der Orden San Agustín de la Observancia das Kloster der barfüßigen Augustinermönche erst im Jahr 1586. Das Kloster konnte auf 20 Prediger zählen, die zu Beginn des 18. Jahrhunderts dort Philosophie, Kunst und Grammatik unterrichteten. Zu Beginn des folgenden Jahrhunderts begann der Niedergang des Klosters als es nur noch auf 6 Mönche zählen konnte, die den Tempel nach der Säkularisierung im Jahr 1835 aufgaben.

Bornos

Das Kloster „Santa María del Rosario”

Das 1505 gegründete Kloster „Santa María del Rosario“ ist eines der größten religiösen Gotteshäuser der Gemeinde. Architektonisch sticht besonders der Kreuzgang mit seinen 56 Säulen hervor. Im 18. Jahrhundert erlebte das Gebäude seine Blütezeit, die auf die Weisheit der dort lebenden Mönche zurückzuführen war. Der Säkularisierungsprozess von Mendizábal im Jahr 1895 führte dazu, dass viele Ordensgemeinschaften, darunter auch dieses Kloster, aufgegeben werden mussten. Ein Turm und ein Teil der Mauern sind heute noch erhalten.

Benamahoma

Fuente de los 3 Chorros (Brunnen der 3 Wasserstrahlen)

„Fuente de los 3 Chorros“ (Brunnen der 3 Wasserstrahlen) gilt als ein Wahrzeichen von Benamahoma, der nur 200 Meter von der Quelle entfernt liegt, aus der er sein Wasser bezieht. Das Wasser, das aus den drei Rinnen fließt, die dem Steinbauwerk seinen Namen verleihen, stammt aus der Quelle „El Nacimiento“ und wird in einen Trog geleitet. Früher diente er als Versammlungsort und öffentlicher Waschplatz, außerdem lieferte er Wasser für die Häuser des Dorfes und Trinkwasser für das Vieh.

El Gastor

Denkmal an den Dudelsack von El Gastor

Eines der bekanntesten Produkte der lokalen Handwerkskunst ist die Gaita Gastoreña (Dudelsack aus El Gastor), ein Instrument mit deutlich arabischen Einflüssen, dessen Ursprunk bis hin zu den ersten Einwohnern und Niederlassungen zurückreicht. El Gastor erweist diesem hornförmigen Instrument mit dem „Monumento a la Gaita Gastoreña“ (Denkmal an den Dudelsack von El Gastor) eine besondere Ehre.

Grazalema

Mittelalterliche Straße

Grazalema weist ebenso einen halben Kilometer mittelalterliche Straßen auf, die bis vor kurzem die Hauptzufahrtswege zur Gemeinde waren. Die gepflasterte Strecke folgt dem Fluss Guadalete und lässt uns, in Begleitung verschiedener Elemente der lokalen Flora, in die Natur der Berge von Cádiz eintauchen.

Bornos

Gärten des Palastes der Familie Ribera

Als eine der Hauptattraktionen in der Gemeinde gilt der Besuch der Gärten des Palastes der Familie Ribera, die von der Renaissance geprägt sind und eindeutig in den Obstgärten des Vatikans inspiriert sind. Die Gärten, die aufgrund ihres historischen Wertes als Gut von kulturellem Interesse erklärt wurden, waren Teil der Erweiterungsprozesse, die im 15. Jahrhundert stattfanden.

Villamartin

Kirche San Francisco

Die Kirche San Francisco in der gleichnamigen Straße ist ein weiteres religiöses Bauwerk in Villamartín. Der Altar weist ein klassizistisches Altarbild auf, das vom Monarchen Fernando VII. gestiftet wurde, und den „Cristo de Veracruz“, eine Schnitzarbeit aus dem 16. Jahrhundert. Weitere Bildnisse in diesem Tempel, die für die örtliche religiöse Gemeinschaft von großem Wert sind, sind die Statuen von „Santo Tomás“, und von „Nuestra Señora de La Soledad“ sowie ein Altarbild der „Humildad y Paciencia de Jesús“ (Herr der Demut und Geduld). Im Jahr 1812 wurde die Verfassung im Inneren der Kirche verlesen und diese vereidigt, nachdem die napoleonischen Truppen abgezogen waren.

Arcos de la Frontera

Die „Capilla de la Misericordia“ (Kapelle der Barmherzigkeit)

Die „Capilla de la Misericordia“ (Kapelle der Barmherzigkeit) wurde ursprünglich als Hospiz für verlassene Kinder sowie als Frauenhaus und Krankenhaus genutzt. Sie wurde 1490 von den Markgrafen von Cádiz erbaut und dient heute als Ausstellungshalle für kulturelle Veranstaltungen und Konferenzen. Die Fassade ist im mittelgotischen Stil gehalten und im Inneren befinden sich die einzigen Porträts der Markgrafen von Cádiz, die heute noch erhalten sind.

Ubrique

Kapuzinerkloster

Eine der schönsten und meistbesuchten Sehenswürdigkeiten von Ubrique ist das Kapuzinerkloster, das Mitte des 17. Jahrhunderts erbaut wurde und in dessen Kirche ein Bildnis der verehrten Schutzpatronin der Gemeinde, „Nuestra Señora de los Remedios“, aufbewahrt wird.

Bornos

Casa de la Cilla (Cilla-Haus)

Das „Casa de la Cilla“ ist ein gegen Ende des 18. Jahrhunderts erbautes emblematisches Gebäude, das als Ort für die Erhebung der Kirchensteuer oder Zehnt diente. Die rosa Farbe seiner Fassade ist erhalten geblieben. Es handelt sich um ein privates Anwesen, das restauriert und in ein Wohnhaus umgewandelt wurde.

Algodonales

Historischer Monumentalkomplex von Fuente Alta

Historischer öffentlicher Waschplatz, der den Monumentalkomplex integriert ist, bestehend aus unserer emblematischen Fuente Alta, dessen Quelle, der Wassertränke, des Platzes und des öffentlichen Gehweges. Es handelt sich um einen privilegierten Ort im oberen Teil der Stadt, wo die Quelle entspringt und die Einwohner der Gegend sowie alle Besucher seit Jahrhunderten mit Wasser versorgt.

Benaocaz

Fuente-Allá (Allá-Brunnen)

Fuente-Allá (Allá-Brunnen) stammt aus einer unbekannten Zeit und ist ein Bauwerk im Barock-Stil, das sich aus einem öffentlichen Brunnen und einer Tiertränke zusammensetzt.

Arcos de la Frontera

Kirche San Miguel

Die Kirche San Miguel war ursprünglich eine muslimische Festung, die auf der Anhöhe einer Ebene stand, bis sie zu Ehren des Heiligen San Miguel in einen christlichen Tempel umgestaltet wurde. Nach den Regenfällen des Jahres 1684 stürzte sie ein und wurde stark beschädigt, wurde jedoch im 18. Jahrhundert wiederhergestellt. Obwohl dieser Raum derzeit nicht für Gottesdienste genutzt wird, diente er früher als Zufluchtsort für Waisenmädchen und wird heute nur noch als Kultursaal genutzt.

El Bosque

Fuente del Rodezno (Rodezno-Brunnen)

Es handelt sich um einen Brunnen, der ein Mittel symbolisiert, das in der Vergangenheit für den Betrieb der im Dorf vorhandenen Mühlen eingesetzt wurde, wobei die Kraft des Flusswassers dazu genutzt wurde, die Mühlen anzutreiben.

Arcos de la Frontera

Das Kloster „Convento de la Caridad“

Zum Kloster „Convento de la Caridad“ gehört eine Gruppe von religiösen Gebäuden aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Die achteckige Kirche weist auf beiden Seiten zwei Innenhöfe auf, in denen zwei Portale im Kolonialstil erhalten geblieben sind. Religiöse Bilder italienischen Ursprungs oder das Hauptaltarbild der „Virgen de la Caridad“ sind als Dekorationselemente im Inneren erhalten geblieben.

Puerto Serrano

Rathaus

Das Gebäude, in dem das Rathaus von Puerto Serrano untergebracht ist, weist typische Merkmale zeitgenössischer Architektur auf, mit einer in zwei Abschnitte aufgeteilte Fassade. Im Inneren befinden sich verschiedene Räume für Verwaltungsaktivitäten, ein Plenarsaal und das Bürgermeisteramt.

El Bosque

Botanischer Garten „El Castillejo“

Der am Stadtrand von El Bosque gelegene Botanische Garten „El Castillejo“ hat sich zum Ziel gesetzt, das Bewusstsein für die Flora und Fauna Andalusiens und der Region zu schärfen. Die Mittelmeertanne, der pinsapo (Spanische Tannenart) oder der Mohn aus Grazalema sind nur einige der endemischen Arten, die man hier besichtigen kann. Zusätzlich zu den kostenlosen Führungen für Gruppen bietet der Botanische Garten das ganze Jahr über verschiedene Workshops und Konferenzen an.

Ubrique

Interpretationszentrum der Geschichte von Ubrique

Das Gebäude wurde ursprünglich für religiöse Zwecke genutzt, bis es im Zuge der Säkularisierungsprozesse im 19. Jahrhundert von der Kirche getrennt wurde, dann in private Hände überging und Mitte des 20. Jahrhunderts ganz aufgegeben wurde. Schlieβlich ist das Gebäude dann von der Stadtverwaltung gekauft und restauriert worden und wird derzeit als Stadtarchiv genutzt, in dem anhand von Bildern und Unterlagen eine historische Perspektive des lokalen Erbes geboten wird.

El Gastor

Dolmen del Charcón oder Tumba del Gigante (Grab des Riesen)

Die Überreste des Dolmens del Charcón oder die Tumba del Gigante (Grab des Riesen) gelten als prähistorische architektonische Wahrzeichen mit Bestattungscharakter, die am Fuße des „Tajo Algarín“ gelegen sind. Dieser Bau besteht aus einem 9 Meter langen Gang, der als kollektive Begräbnisstätte genutzt wurde und in dem auch verschiedene archäologische Überreste wie Gefäße, Teller und Schalen gefunden wurden.

Benamahoma

Ökomuseum des Wassers

An der Quelle des Flusses Majaceite befindet sich das Ökomuseum des Wassers, mit einer alte Mühle, an deren Seiten groβe Räder zu sehen sind, von großem symbolischen Charakter für das Verhältnis der Stadt mit der Gegenwart des Wassers. In der Umgebung sind ebenso Öl- und Getreidemühlen, Wollverarbeitungsmaschinen und lokale Gemüsegärten zu sehen.

Puerto Serrano

Nekropole Fuente de Ramos

Die Nekropole „Fuente de Ramos“ setzt sich aus einer Reihe von megalithischen Grabstätten aus der Bronzezeit bzw. der Nasridenzeit zusammen. Die Grabstätten von „Fuente de Ramos“ sind in künstlichen Höhlen untergebracht und wurden vor ca. 3.000 Jahren angelegt. Unter Nutzung dieser natürlichen Hohlräume wurden die Familienangehörigen in Strukturen bestattet, die an Pantheons erinnerten. Am Eingang wurden die vertikalen Kalksteinwände dazu genutzt, für kolossale Säulengänge in den Stein einzumeiβeln.

Zahara

Alte Hauptkirche

Der aus unterschiedlich hohen Ziegelreihen bestehende Turm des Gebäudes ist erhalten geblieben und gehörte aller Voraussetzung nach zur Hauptkirche, die nach der ersten Eroberung Zaharas durch die Christen im Jahr 1407 errichtet wurde. Sie ist heute teilweise restauriert und soll als Informations- und Interpretationszentrum für die in der mittelalterlichen Stadt durchgeführten Ausgrabungen dienen.

Villamartin

Historisches Stadtmuseum

Ende der 1990er Jahre nahm die Stadtverwaltung von Villamartín die Einrichtung des Historischen Stadtmuseums in Angriff, für das ein in den 1960er Jahren errichtetes Gebäude umgebaut wurde. Auf insgesamt vier Etagen bietet das Museum chronologisch geordnete Dauerausstellungen und verfügt über einen Mehrzwecksaal. Die Überreste der Nekropole, des ehemaligen Stadtzentrums und der befestigten Anlage sind einige der Reste, die noch erhalten sind und in der Galerie ausgestellt werden. Eine einzigartige Gelegenheit, die wertvollen Überreste der Geschichte von Villamartín zu besichtigen.

Olvera

Arabische Burg

Die Ende des 12. Jahrhunderts errichtete arabische Burg war bis zur Besetzung durch die Christen im Jahr 1327 Teil der Verteidigung des nasridischen Königreichs Granada. Dank ihrer strategischen Lage konnte man die Burggrenzen sehen, die das muslimische und das christliche Gebiet voneinander trennten.

Arcos de la Frontera

Der Haus-Palast von Juan de Cuenca und Farfán de los Godos

Der Haus-Palast von Juan de Cuenca y Farfán de los Godos ist ein Gebäude aus dem 17. Jahrhundert, das die gesamte gleichnamige Straße einnimmt und zu Ehren des Militärs errichtet wurde, der die Stadt Cádiz im Jahr 1625 gegen den britischen Angriff unterstützte. Das Gebäude gestaltet sich um zwei große Höfe herum, die durch eine Treppe verbunden sind. An der Fassade ist ein Wappen der Familie Cuenca y Farfán de los Godos angebracht.

Ubrique

Altstadt

Diese besteht aus einem Netz von Häusern und schlicht angelegten Straßen in der Nähe der unteren Bereiche der Schlucht von Ubrique. Das ganze Jahr über finden werden hier verschiedene Veranstaltungen organisiert, wie z. B. die lebendige Krippe, der Umzug und die Prozession der Bruderschaften in der Karwoche sowie verschiedene interessante lokale Festlichkeiten. Ihre architektonische Schönheit machte die Altstadt zum Schauplatz eines bekannten Banditenfilms aus dem Jahr 1949, „Die Abenteuer des Juan Lucas“.

Torre Alhaquime

Plaza de la Vereda Ancha (Platz des breiten Wegs)

Die Altstadt besteht aus einem Labyrinth aus Straβen und Häusern mit weißen Fassaden, ganz charakteristisch für die Pueblos Blancos (Weiβe Dörfer), die sich um die alte Festung gruppieren. Eine weitere Sehenswürdigkeit für Besucher ist die „Plaza de la Vereda Ancha“, ein Platz, der als Treffpunkt für Einheimische und Schauplatz von Festen dient.

Alcalá del Valle

Dolmen de los Tomillos

Eine der bedeutendsten Attraktionen dieses Ortes ist die kollektive Begräbnisstätte in der Nähe der „Dolmen de Los Tomillos“, einem megalithischen Bau, der unter anderem aus überdachten Galerien, polygonalen Megalithen, einer kreisförmigen Kammer oder Mischgräbern besteht. Als Überreste wurden u.a. Steinwerkzeuge, Feuersteine, Knochen, einfache Keramik und Metallornamente gefunden, wodurch es möglich ist, diese prähistorischen Grabstätten in die Zeit zwischen dem fortgeschrittenen Neolithikum und der Bronzezeit einzuordnen.

Arcos de la Frontera

Puerta Matrera (Matrera-Tor)

Das Matrera-Tor ist eine Enklave in der Stadt, die als wichtiger Verteidigungspunkt im östlichsten Teil der Stadt diente. Es bestand aus vier Türmen, einem würfelförmigen zentralen Baukörper und einem Festungsturmpaar, von dem nur noch der linke, der „Torre del Homenaje“ (Burgfried) erhalten ist. Das Tor wurde im 17. und 18. Jahrhundert mehrmals umgebaut, Reste der alten Mauer sind noch zwischen den neben dem Tor stehenden Häusern zu sehen. Der obere Teil weist einen Bogen mit einfach gewölbter Kapelle mit Laterne auf, die ein Standbild der „Virgen del Pilar“ beherbergt, das kürzlich restauriert wurde. Derzeit verbindet das Tor das Untere Stadtviertel mit der Altstadt der Gemeinde.

Villamartin

Pfarrkirche „Santa María de las Virtudes”

Die Pfarrkirche „Santa María de las Virtudes“ war das erste Gotteshaus, das in der Stadt errichtet wurde. Mit ihrem Bau wurde kurz nach der Gründung der Gemeinde begonnen. Ihre architektonischen Merkmale folgen dem Modell der Mudéjar-Kirche, die einen rechteckigen Grundriss mit drei Schiffen aufweist. Im Inneren befindet sich das Hauptaltarbild mit den Skulpturen von San Pedro und San Pablo.

Puerto Serrano

Molino de Siré

Molino de Siré war ursprünglich ein Karmeliterkloster, das in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts gegründet wurde. Mit der Zeit änderte sich der religiöse Zweck des Gebäudes, das eine industrielle Funktion erhielt und zu einer Ölmühle umfunktioniert wurde. Sowohl die Fassade als auch der Grundriss sind das Ergebnis einer Mischung aus barockem und neoklassizistischem Stil. Sie wird derzeit vom Kulturamt der andalusischen Regionalregierung als Gut von kulturellem Interesse eingestuft.

Bornos

Loggia

Bornos verfügt über eine in ganz Andalusien einzigartige Touristenattraktion, die Loggia. Diese Galerie oder Bogenreihe ist das einzige Überbleibsel einer Hauptfassade im pompejanischen Stil aus dem 16. Jahrhundert, das in der gesamten autonomen Gemeinschaft erhalten ist. Sie wurde von den Edelleuten von Bornos in Auftrag gegeben, die damit eine Kunstgalerie unter freiem Himmel errichten wollten. Diese von Benvenuto Tortello kreierte Komposition besteht aus einer Bogenstruktur, die in einem klassischen römischen Fries endet und Statuen enthielt, die heute in der „Casa de Pilatos“ in Sevilla beherbergt sind.

Bornos

Molino del Arco (Bogenmühle)

Die „Molino del Arco“ (Bogenmühle) gehört zu einer Reihe von Wasserbauwerken aus dem 16. Jahrhundert und ist ein Überbleibsel jener Bauten, die für die Wasserversorgung der Gemeinde zuständig waren. Die Mühle, die als einen Abschnitt des Kanals darstellt, verfügt über eine lieva, ein architektonisches Element, dessen Zweck darin bestand, dem Wasser die richtige Höhe zu verleihen, damit es in de Behälter fallen konnte.

Ubrique

Wallfahrtskirche El Calvario

Die Wallfahrtskirche „Ermita del Calvario“, ein religiöser Tempel in der Sierra de Ubrique, der die letzte Station des Kreuzweges darstellte, wurde zu Beginn des 18. Jahrhunderts von Fray Buenaventura erbaut. Die Wallfahrtskirche verfügt über einen Aussichtspunkt, von dem aus man den Blick auf die Gemeinde und das gesamte umliegende Gebiet genießen kann.

Prado del Rey

Fuente de Acá (Acá-Brunnen)

Der Brunnen „Fuente de Acá“, auch bekannt als „Fuente de Don Joaquín“, ist ein symbolträchtiger Steinbrunnen, der aus drei Tambouren besteht und von zwei Rundbögen getragen wird. Heute fließt das Wasser nur noch bei starkem Regen aus den Ausflussrohren, da es abgeleitet wurde und heute aus einem öffentlichen Brunnen entnommen wird, der im Park Blas-Infante erbaut wurde.

Bornos

Casa Ordoñez (Ordoñez-Haus)

Das „Casa Ordoñez“ ist eines der emblematischsten Gebäude der Stadt. In der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts erbaut, diente es als Residenz für Adelige. Das zweigeschossige Gebäude wurde von der Familie Muñoz de Mendoza bewohnt. Eine der Damen der Familie heiratete Francisco Ordoñez, der den Titel „Alférez Mayor“ und „Teniente de Corregidor de Bornos“ trug und dem Haus auch seinen Namen verlieh.

Olvera

Kirche San José

Eines der religiösen Einrichtungen der Stadt ist die Kirche San José, eine kleine Kirche aus der Mitte des letzten Jahrhunderts. Sie wurde dank der Spenden von Einwohnern der Gemeinde errichtet und seither schrittweise weiter ausgebaut. Sie befindet sich im Viertel „La Peña“ und an ihrer Fassade ist San José, der Schutzpatron von Olvera, abgebildet.

Ubrique

Kirche „Nuestro Padre Jesús Nazareno“

Ein weiteres bekanntes religiöses Bauwerk der Stadt ist die Kirche „Nuestro Padre Jesús Nazareno“, die zwischen Ende des 16. und Anfang des 17. Jahrhunderts erbaut wurde. Ursprünglich war die Kirche dem Schutzpatron der Gemeinde geweiht und heute noch wird das Gebäude als Sitz alter Zunftorganisationen genutzt.

Arcos de la Frontera

Die Kirche María Auxiliadora

Die finanziellen Zuwendungen seitens der Adeligen Isabel de Palacios Espinosa, mit denen eine Abtei für Mönche gegründet werden sollte, die als Grabstätte für ihre Familie dienen sollte, führten zum Bau der Kirche María Auxiliadora. Das im Jahr 1644 eröffnete Gebäude diente als Hörsaal für den Theologie- und Kunststudien. Im Inneren befinden sich Bildnisse wie das von San Pedro de Alcántara und ein Kerzenständer der Jungfrau „Virgen Fuensanta“ aus dem 18. Jahrhundert.

Arcos de la Frontera

Fuente del Río (Brunnen am Fluss)

Die „Fuente del Río“ (Brunnen am Fluss) ist ein altes Bauwerk von großem Wert für die Einwohner von Arcos, das 1629 durch eine Überschwemmung zerstört wurde. Im darauf folgenden Jahr wurde der Brunnen wiederhergestellt. Heute befinden sich seine Überreste im unteren Teil der Stadt und diese geben einem der Stadtteile ihren Namen.

Bornos

Colegio de la Sangre (Blutschule)

Das „Colegio de la Sangre“ ist ein Gebäude aus dem Jahr 1597, das als Residenz für zwölf Diener und Schildknappen des Herzogshauses und andere Adlige diente. Das eingeschossige Gebäude wurde von der Stadtverwaltung wiederhergestellt und dient heute als Ausbau eines Bildungszentrums.

Arcos de la Frontera

Molinos del Río (Flussmühlen)

Die Molinos del Río (Flussmühlen) sind Bauwerke, die noch heute erhalten sind und von der landwirtschaftlichen Entwicklung der Stadt zeugen. Angetrieben vom Strom des Guadalete-Flusses wurden sie zum Mahlen von Getreide und zur Brotherstellung verwendet. Die Mühlen von San Félix, Algarrobo, San Antón und Angorrilla sind noch erhalten, bei denen heute noch Teile des Mechanismus zu sehen sind.

Ubrique

Archäologische Überreste der römischen Stadt Ocuri

Die archäologischen Überreste der römischen Stadt Ocuri sind erhalten und befinden sich nur einen Kilometer vom historischen Altstadtzentrum entfernt, auf dem Gipfel des Berges „Salto de la Mora“. Aufgrund ihrer geografischen Lage, hoch oben auf einer Anhöhe solcher Art, geht man davon aus, dass es in vorrömischer Zeit eine Gemeinde von großer Bedeutung gewesen sein muss, was sich zudem auch an der Herrlichkeit der erhaltenen Überreste zeigt.

Algodonales

Fuente del Algarrobo (Johannisbrotbaum-Brunnen)

Der Name des Brunnens stammt von dem Baum, der neben ihm wächst. Es handelt sich um einen der berühmtesten Brunnen des Dorfes. Aus der Basis seines weißen Baukörpers, der den Häusern von Algodonales angepasst ist, sprudelt aus einem Dutzend Ausflussrohren wertvolles Wasser. Er ist mit einem Mosaik aus Kacheln mit blauer Schrift verziert, das die Kraft der Quelle mutmaßen lässt. Er wird auch mit dem alten Waschplatz in Verbindung gebracht, einem Ort, an dem Frauen die Wäsche wuschen und der als sozialer Treffpunkt diente.

Benamahoma

Plaza de Andalucía (Platz von Andalusien)

Der Plaza de Andalucía (Platz von Andalusien), der sich in der Straβe Calle Real befindet, gestaltet sich als kleine Allee mit arabischem Flair, von wo aus die Besucher einen spektakulären Ausblick genieβen. Er verfügt über einen zentralen Brunnen, der von kunstvoll verzierten nasridischen Bögen flankiert wird.

Torre Alhaquime

Kapelle der Kunst

Der Künstler aus Cádiz Miguel Sevillano ließ sich bei seinem Werk von der Sixtinischen Kapelle inspirieren, um mit der Kapelle der Kunst seine eigene Hommage zu setzen. Dieses Projekt war das Ergebnis eines Jahrzehnts der Arbeit und gipfelte in der Errichtung eines Tempels mit neoklassizistischen Zügen und verzierten Decken, das demselben Stilmuster folgt wie seinerzeit das des Werks von Michelangelo.

Zahara

Zahara wird aufgrund seiner städtischen Struktur als kunsthistorischer Komplexes angesehen.

Seit 1983 wird Zahara aufgrund seiner städtischen Struktur mit traditionellen Häusern und seiner besonderen Lage an einem Hang als kunsthistorischer Komplex eingestuft. Die Straßen sind aufgrund des unebenen Geländes stufenförmig angelegt und sie weisen die für die „Sierra de Cádiz“ typischen Häuserreihen auf: die Häuser sind zweistöckig, mit unregelmäßigen Wänden und weißen Mauern. In der Gegend gibt es mehrere natürliche Quellen.

Arcos de la Frontera

Haus-Palast der Familie Núñez

Der Haus-Palast der Núñez de Prado diente bis zum Ende des 19. Jahrhunderts als Residenz der Adligen und ging dann in den Besitz von Privatpersonen über, die das Gebäude abrissen. Zu Beginn des darauf folgenden Jahrhunderts wurde das Gebäude als Mehlfabrik oder Kaffeerösterei genutzt. Heute ist es ein Mietshaus.

Arcos de la Frontera

Der alte Haus-Palast der Markgrafen von Torresoto

Es handelte sich um das erste Haus der Adelsfamilie. An der Fassade aus dem 18. Jahrhundert sind die Wappen der Familien Andino, Gamaza, Bohórquez und Quintanilla erhalten, die hier lebten. Erst 1831 ging es in den Besitz des Markgrafen von Torresoto über. Die Kachel aus dem 18. Jahrhundert auf der rechten Seite der Fassade deutet darauf hin, dass die Familien, die in diesem Haus-Palast wohnten, der Inquisition angehörten.

Olvera

Kulturzentrum Cilla

Das Kulturzentrum Cilla befindet sich in dem gleichnamigen Gebäude, das unter der Herrschaft des Hauses Osuna erbaut wurde. Obwohl seine Bauzeit nicht bekannt ist, weiß man, dass es zunächst zur Lagerung von Getreide, Obst und Ernteprodukten genutzt wurde. Das „Casa de la Cilla“ (Cilla-Haus) wurde mehrfach umgebaut, und erst Mitte des letzten Jahrhunderts traten die Nachfolger des Hauses Osuna das Gebäude an die Stadtverwaltung ab, die es als städtisches Gefängnis nutzte. Bei seiner letzten Renovierung wurde es in einen Weinkeller umgewandelt und beherbergt heute das Kulturzentrum, das Fremdenverkehrsamt der Gemeinde, eine archäologische Ausstellung und das Informationszentrum der „Vía Verde de la Sierra“.

Grazalema

Häuser in Grazalama

Die Häuser von Grazalema folgen allesamt einem ähnlichen architektonischen Baustil: Sie sind zweistöckig, haben Ziegeldächer und weisen die für die Weißen Dörfer typischen weiß gekalkten Wände auf. Aufgrund der Anordnung dieser Häuser entstanden enge Gassen und gepflasterte Böden in der Ortschaft, mit dem „Plaza de España“ mitten im Stadtzentrum.

Arcos de la Frontera

Mayorazo-Palast

Der Mayorazo-Palast wurde im 18. Jahrhundert erbaut und weist das Wappen der Familie Núñez de Prado an seinem Giebel auf. Er beherbergt derzeit den Sitz des städtischen Kulturamts und bietet verschiedene Ausstellungsräume. Im unteren Teil des Gebäudes befinden sich die Städtische Kunstgalerie und der Andalusische Garten. Architektonisch zeichnet sich das Gebäude durch seine zwei mit Säulen versehenen Innenhöfe und seine Säle mit verzierten Holzdächern aus.

Arcos de la Frontera

Das Kloster „Convento de San Juan de Dios“

Das Kloster San Juan de Dios wurde zusammen mit einer Kapelle im 16. Jahrhundert als Krankenhaus San Sebastián errichtet. Im Jahr 1596 wurden alle Krankenhäuser in diesem Gebäude umstrukturiert. Als herausragendste Merkmale des Gebäudes können der mit Säulen umgebene Innenhof und die Treppe im Barockstil erwähnt werden, in dem religiöse Standbilder sowie ein flämischer Altaraufsatz im gleichen Stil, ein gotisches Bildnis des Cristo de la Vera-Cruz und eine weitere Schnitzarbeit der Jungfrau „Nuestra Señora de la Angustia“ zu sehen sind.Das Kloster San Juan de Dios wurde zusammen mit einer Kapelle im 16. Jahrhundert als Krankenhaus San Sebastián errichtet. Im Jahr 1596 wurden alle Krankenhäuser in diesem Gebäude umstrukturiert. Als herausragendste Merkmale des Gebäudes können der mit Säulen umgebene Innenhof und die Treppe im Barockstil erwähnt werden, in dem religiöse Standbilder sowie ein flämischer Altaraufsatz im gleichen Stil, ein gotisches Bildnis des Cristo de la Vera-Cruz und eine weitere Schnitzarbeit der Jungfrau „Nuestra Señora de la Angustia“ zu sehen sind.

Torre Alhaquime

Plaza del Castillo (Burgplatz) und Parque de las Antiguas Murallas (Park der alten Stadtmauer)

Im Inneren der alten Festung befinden sich der „Plaza del Castillo“ (Burgplatz) und der „Parque de las Antiguas Murallas“ (Park der alten Stadtmauer) im oberen Teil der Ortschaft, neben einem Aussichtspunkt, der einen spektakulären Panoramablick auf die Stadt und ihre Umgebung bietet.

Arcos de la Frontera

Die Wallfahrtskirche „Ermita de San Antonio Abad“

Die Wallfahrtskirche „Ermita de San Antonio Abad“ ist ein religiöser Tempel, der auf Wunsch der Mönche dieses Ordens im alten Stadtteil Zarahonda errichtet wurde, die 1681 auch die Verlegung des Oratoriums in diesen Teil der Gemeinde beantragten. So wurde der Tempel, der unter der Schirmherrschaft der Herzöge von Arcos stand, bis 1787 vom Hospitalorden von San Antonio Abad genutzt. Mitte des 20. Jahrhunderts verfiel sie zur Ruine, insbesondere nach dem Einsturz ihres Gewölbes im Jahr 1961, und wurde erst vor einigen Jahren wiederhergestellt.

Algodonales

Altstadtzentrum

Aus dem 19. Jahrhundert stammen die Brunnen und öffentlichen Waschplätze, die sich in verschiedenen Teilen des Stadtzentrums befinden.

Algodonales

Kirche Santa Ana

Diese wurde Ende des 18. Jahrhunderts auf den Überresten der alten Pfarrkirche erbaut und vereint verschiedene Baustile. Hervorzuheben sind besonders die barocken Elemente der Fassade sowie der Innenbereich, in dem der neoklassizistische Stil vorherrschend ist, und in dem Schnitzereien von großem kulturellem Wert erscheinen. Zudem stechen die Altarbilder hervor, insbesondere das der Hauptkapelle, sowie die Kanzel. Der spektakuläre Glockenturm befindet sich an einem Ende der Fassade und hat in den ersten beiden Abschnitten einen quadratischen und im dritten Abschnitt einen achteckigen Grundriss, der von einem mit Keramik verkleideten zwiebelförmigen Turmhelm gekrönt wird.

Arcos de la Frontera

Die Burg Ducal

Die herzogliche Burg ist eine militärische Festungsanlage, die während der Nasridenzeit als Alcázar (arabische Festung) diente und nach den Sanierungsarbeiten im 14. und 15. Jahrhundert weiterhin in ihrem aktuellen Zustand beibehalten wird. Aus demselben Jahrhundert sind der „Torre del Secreto“ (Turm des Geheimnisses), der Adarve de Levante (östlicher Wehrgang), die südlichen „Torres de Flanqueo“ (Flankentürme), die große „Aljibe del Patio de Armas“ (Zisterne im Waffenhof) und die „Merlones de Cobertura Piramidal“ (Pyramidenförmige Zinnen) erhalten geblieben. Die Burg kann heute durch den Bogengang betreten werden, in dem das Oratorium der Stadtverwaltung untergebracht war. Das sich heute in Privatbesitz befindliche Wappen der Herzöge von Arcos krönt das Portal.

Villaluenga

Rathaus

Das Rathaus von Villaluenga del Rosario befindet sich in der Straβe Calle Real und weist typische Merkmale der bürgerlichen Architektur auf. In der Mitte des Giebels ist das steinerne Wappen der Stadt angebracht, das einen starken Kontrast zur weiβen Fassade. Im Jahr 2007 wurde die Fassade zum Zweck einer besseren Instandhaltung restauriert.

Villaluenga

Stierkampfarena

Die Stierkampfarena von Villaluenga del Rosario befindet sich an einem Ende der Stadt und ist von einer wunderschönen Landschaft umgeben. Das Baudatum ist nicht bekannt, da die Unterlagen bei einem Brand zerstört wurden, man weiβ jedoch, dass es sich um die älteste Stierkampfarena der Provinz Cádiz handelt. Es wurden Dokumente gefunden, die ihre Existenz bereits im Jahr 1792 belegen.

Puerto Serrano

Plaza de Carlos Cano

Einer der symbolträchtigsten Plätze der Stadt ist der „Plaza Carlos Cano“ mitten im Herzen der Altstadt. Der Name wurde dem Platz in Anerkennung des Liedermachers aus Granada verliehen, der während der Transition von der Francozeit zur Demokratie mit seinen Liedern als Referenzfigur auftrat. Der Platz bewahrt mit seinem Orangenhain und den Brunnen die Essenz der nasridischen Epoche.

Villamartin

Wallfahrtskirche „Nuestra Señora de Las Montañas”

Nur 8 Kilometer von Villamartín entfernt befindet sich die Wallfahrtskirche „Ermita de Nuestra Señora de Las Montañas“, die in der gesamten Region als Marienwallfahrtsort betrachtet wird. Der Tempel wird auch zur Verehrung von San Ginés, dem Schutzpatron der Weinbauer genutzt, da die ursprüngliche Funktion dieses Heiligtums darin bestand, den Menschen, die sich dem Weinbau widmeten, als Gebetsstätte zu dienen.

Algodonales

Wallfahrtskirche „Ermita de la Virgencita“

Diese ist der Schutzpatronin Virgen de los Dolores geweiht und seit Mitte des 19. Jahrhunderts gibt es Zeichen ihres Bestehens. Die Architektur ist eklektisch, mit einer Mischung aus neoklassizistischen und neogotischen Motiven, ganz typisch für die volkstümliche Architektur der Gegend.

Ubrique

Leder-Handwerksschule

Die Lederwarenindustrie ist eines der Aushängeschilder von Ubrique, und die Herstellung von hochwertigen Lederwaren hat der Stadt internationalen Ruhm eingebracht. Um mehr über die Lederwarenproduktion zu erfahren, ist es den Besuchern der Gemeinde möglich die Stiftung Movex zu besuchen, wo sie mehr über das Design und die Herstellung von Modeaccessoires aus Leder in Erfahrung bringen können. Außerdem befindet sich in der Stadt die „Escuela de Artesanos de Piel de Ubrique“ (Kunsthandwerksschule für Leder in Ubrique), ein Ausbildungszentrum, in dem hoch qualifizierte Fachleute ihre Fähigkeiten erweitern können.

Villaluenga

Käsemuseum

Die Qualität und der Geschmack der in Villaluenga hergestellten Käsespezialitäten haben die Gemeinde dank der traditionellen handwerklichen Verarbeitungsweise zur Käsehauptstadt der Provinz Cádiz gemacht. Um diese Produkte probieren zu können und mehr über ihre Herstellung in Erfahrung zu bringen, wurde das Käsemuseum gegründet, in dem Ausstellungen rund um dieses Produkt, Unterrichtsräume, Workshops und ein Raum zu sehen sind, in dem die Besucher lokale Delikatesse erwerben können.

Bornos

Burg-Palast der Familie Ribera

Eines der besten Beispiele für die christliche Rückeroberung und den architektonischen Einfluss der Renaissance ist der Burgpalast der Familie Ribera. Von der Festung, die in ihren Anfängen ein muslimisches Bollwerk war, ist nur noch ein Teil der Mauern aus dieser Zeit erhalten. Erst im 16. Jahrhundert wurde sie restauriert und in einen Palast im für die spanische Frührenaissance charakteristischen Baustil umgewandelt. Abschließend sei darauf hingewiesen, dass der Komplex bis zu seinem Erwerb durch die Gemeinde Bornos im Jahr 1949 im Besitz der Familie Medinaceli war.

Olvera

Burg von Ayamonte, Carasta oder Vallehermoso

Die Burg von Ayamonte, Carasta oder Vallehermoso ist eine Festung, die in der Nähe der Landstraße von Antequera errichtet wurde, die Olvera mit Almargen verbindet. Sie liegt einige Kilometer von der Stadt entfernt auf einem Kamm aus Kalkstein. Das Schloss ist nur über eine Rampe zugänglich, die zum Gebäude führt. Im Innenbereich der Anlage sind ein Gebäude und ein lang gestreckter Turm erhalten geblieben. Der Burgfried diente als Schutz für das Eingangstor und in seinem unteren Teil befindet sich eine Zisterne. Das Gebiet wurde bis vor kurzem noch als Viehgehege genutzt.

Espera

Die Burg Fatetar

Dieses aus Stein gefertigte Gebäude stammt aus dem Jahr 1914 und wurde von Abderramán III. in Auftrag gegeben. Sie befindet sich auf dem höchsten Punkt der Gemeinde, von dem aus man einen Blick auf andere in der Nähe liegende Festungen hat. Die Burg verfügt über einen rautenförmigen Grundriss und ist an die im 13. Jahrhundert errichtete Wallfahrtskirche „Santo Cristo de la Antigua“ angebaut. Der Patio de Armas (Appellplatz) und der Torre del Homenaje (Burgfried) sind noch erhalten und können während des Rundgangs besichtigt werden.

Arcos de la Frontera

Die Brücke von San Miguel oder auch Eisenbrücke

Es handelt sich hierbei um eine im Jahr 1920 von dem damaligen Bürgermeister Juan José Velázquez-Gaztelu eröffnete Plattform, die dazu dienen sollte den Fluss Guadalete zu überqueren. Sie ist die Antwort auf die Zerstörung durch Hochwasser der früheren Holzbrücken.

Villaluenga

Wallfahrtskirche San Gregorio

Im unteren Teil von Villaluenga befindet sich die Wallfahrtskirche San Gregorio, die 1703 im Auftrag der Herzogin von Aveiro errichtet wurde. Architektonisch ist sie von schlichter Art, mit einem beinahe quadratischen Grundriss und einer neoklassizistischen Fassade. Im Inneren dieser Wallfahrtskirche werden die Bildnisse von San Juan Bautista und San Gregorio aufbewahrt.

Prado del Rey

Kirche „Nuestra Señora del Carmen“

Die Kirche „Nuestra Señora del Carmen“ ist das charakteristischste religiöse Bauwerk der Stadt. Sie wurde 1830 dank der Spenden der Einwohner erbaut und besteht aus drei Schiffen, die durch Säulen und Rundbögen voneinander getrennt sind. Auf dem Hauptaltar befindet sich das Bildnis der Jungfrau „Virgen del Carmen“, der Schutzpatronin von „Prado del Rey“, das aus dem Jahr 1630 stammt. Die Bildnisse der Jungfrauen „Virgen de los Dolores“ und „Virgen del Rosario“ sind ebenfalls in diesem Heiligtum zu finden.

Olvera

Plaza de Abastos (Marktplatz)

Der „Plaza de Abastos“ (Marktplatz) in der Straβe Calle Mercado gilt als einer der belebtesten Plätze in Olvera. Neben seiner Nutzung als kommerzieller Raum beherbergt er eine Dauerausstellung über die zwischen 1986 und 2019 durchgeführten Ernten.

Prado del Rey

Fuente de Allá (Allá-Brunnen)

Der Brunnen „Fuente de Allá“, Schwesterbrunnen des Brunnens „Fuente de Acá“, befindet sich in derselben Straße und hat ein einziges Ausflussrohr, das durch die Mittelöffnung eines Mühlsteins läuft und aus dem das ganze Jahr über eine gute Menge Wasser fließt. Die an seiner Mauer angebrachte Füllung besteht aus Naturstein und ist von zwei Pilastern und einem neoklassizistischen Giebel eingerahmt.

Ubrique

Dauerausstellung „Manos y Magia en la Piel“ (Hände und Magie des Leders)

In den ehemaligen Klosterzellen und im Kreuzgang des Kapuzinerklosters ist die Dauerausstellung „Manos y Magia en la Piel“ untergebracht, die dem Besucher die Geschichte und Entwicklung der Lederindustrie in der Stadt näher bringen soll.

El Gastor

Molino Palomino oder Molino Gabanillas

Der Sektor des Olivenanbaus konnte sich als einer der Wirtschaftsmotoren von El Gastor etablieren. Diese Tatsache kommt durch Industriebauten in der Stadt, wie die Palomino-Mühle oder die Gabanillas-Mühle, besonders zum Ausdruck.

El Gastor

Museum der Bräuche und Sitten „José Mª El Tempranillo“.

Um mehr über die Lebensweise der Einwohner von El Gastor im Laufe der Geschichte in Erfahrung zu bringen, kann der Besucher das Museum der Bräuche und Sitten „José Mª El Tempranillo“ besichtigen. Die Ausstellung, die im ehemaligen Haus der Freundin des berühmten Straßenräubers untergebracht ist, von dem das Museum seinen Namen hat, besteht aus Alltagsgegenständen, die von Einwohnern der Ortschaft gespendet wurden und aus dem 19. bis Mitte des 20. Jahrhundert stammen. In insgesamt sechs Räumen erhalten die Besucher einen Einblick in das typische Modell eines Wohnhauses aus El Gastor und erfahren mehr über die Legende eines der berühmtesten andalusischen Banditen aus der Zeit der Romantik.

Alcalá del Valle

Rincón del Beso (Kussecke)

Im Sommer des Jahres 2020 wird in der Straße Calle Patín eine neue Touristenattraktion mit der Bezeichnung „Rincón del Beso“ (Kussecke) geschaffen. Die Ecke in dem für die „Pueblos Blancos“ charakteristischen Weiß ist mit Töpfen und Blumen in leuchtenden Farben geschmückt und lädt Paare zu einem gemeinsamen Foto ein. Ein charmanter kleiner Ort, an dem die Besucher ihren Besuch in der Stadt verewigen können.

Arcos de la Frontera

Die Kirche San Francisco

Die von der Herzogin von Arcos gegründete Kirche San Francisco wurde zu Beginn des 16. Jahrhunderts an der Stelle errichtet, an der sich einst ein dem Heiligen Antonio de Padua geweihter Tempel befand. Die Einsiedelei wurde Ende des 17. Jahrhunderts zu einer Schule der Propaganda Fide, bis das Kloster durch die Säkularisierungsmaßnahmen des Mendizábal ausgelöscht wurde und nur noch die Kirche in Betrieb war. Die Basilika hat nur ein Mittelschiff mit drei angebauten Kapellen im gotischen, flamboyanten und barocken Stil. Im Inneren können wir Elemente wie den gefliesten Sockel aus dem 17. Jahrhundert, eine Figur der Unbefleckten Empfängnis und eine weitere des Jesuskindes sowie das Relief in der Kapelle der Seelen hervorheben.

Puerto Serrano

Wallfahrtskirche „Ermita El Almendral“

Der Standort der Wallfahrtskirche „Ermita El Almendral“ bietet die beste Aussicht auf die Gemeinde. Sie befindet sich in der Nähe des Komplexes der prähistorischen Grabstätten, es ist jedoch auch möglich die Überreste der mittelalterlichen Besiedlungsräume zu besichtigen. Der Tempel wurde zu Ehren von „Santa María Magdalena“ errichtet, der Schutzpatronin von Puerto Serrano, obwohl sie ursprünglich als Nekropole diente. In der gleichnamigen Höhle wurde das Bildnis der Heiligen während des Unabhängigkeitskrieges versteckt, bis es später dort gefunden und wieder in die Gemeinde gebracht wurde. Der mündlichen Überlieferung zufolge hörte ein Hirte die Schutzheilige und fand beim Graben im Gebüsch eine Höhle, in der sich die geschnitzte Figur befand. Am Rande der Wallfahrtskirche gibt es ein System von Gängen, die das Innere des Hügels durchziehen.

Algar

Lederwarenindustrie

Die Lederwarenindustrie ist ein Wirtschaftssektor mit großer Tradition in dem Ort. Hochwertiges Leder wird zur Herstellung von Geldbörsen, Brieftaschen, Schlüsselanhängern und anderen Produkten verwendet, die in den örtlichen Geschäften zum Verkauf angeboten werden.

Ubrique

Wallfahrtskirche San Pedro

Eines der emblematischsten Gebäude, das wir in der Ortschaft besichtigen können, ist die Wallfahrtskirche „Ermita de San Pedro“, aufgrund ihrer neoklassizistischen Architektur eines der charakteristischsten Gotteshäuser der Gegend. Ursprünglich war das Gebäude zur Nutzung als Gesundheitszentrum entworfen, später wurde es dann jedoch als Gotteshaus genutzt. Schließlich ging das Gebäude in den Besitz der Stadtverwaltung über, die dort eine öffentliche Schule einrichtete. Derzeit wird es als Plenarsaal der Stadtverwaltung und als Veranstaltungsort für Hochzeiten genutzt.

Benamahoma

Kulturzentrum von Benamahoma – Sammlung historischer Ereignisse der Mauren und Christen

Das Kulturzentrum Benamahoma vereint in den für Dauerausstellungen eingerichteten Räumen sämtliche kulturellen Überreste der Völker, die sich in diesem Gebiet niedergelassen haben. Darüber hinaus bringt die Sammlung historischer Ereignisse der Mauren und Christen den Besuchern dieses so populäre lokale Fest näher.
Die Öffnungszeiten des Zentrums für Besucher, die sich eingehend mit der Geschichte der Stadt befassen möchten, sind wie folgt (Donnerstag bis Sonntag, von 12:30 bis 14:00 Uhr).

El Gastor

Kirche San José

Der bedeutendste religiöse Tempel der Gemeinde ist die Kirche San José, ein neoklassizistisches Bauwerk aus dem 18. Jahrhundert, das nach seiner Erstürmung im Bürgerkrieg wieder aufgebaut wurde. Die auf einem einzigen Stockwerk errichtete Kapelle beherbergt verschiedene Bildnisse aus dem 17. und 18. Jahrhundert sowie andere Statuen der Schutzpatronin der Gemeinde, der Jungfrau „Virgen del Rosario“.

Villaluenga

Kirche San Miguel

Die Kirche San Miguel befindet sich in der Nähe von Alameda de Villaluenga. Nach Angaben des Pfarrarchivs wurde das Gebäude in einem vorherrschend barocken Stil im Jahr 1733 errichtet. Der Grundriss besteht aus drei unterschiedlich hohen Schiffen, die durch toskanische Säulen getrennt sind. In einer von ihnen, der Taufkapelle, befinden sich Bildnisse, die für die Einwohner von Villaluenga von großem emotionalem Wert sind.

Algar

Casa Consistorial (Rathaus)

Das Casa Consistorial (Rathaus) ist ein Verwaltungsgebäude, das um das 18. Jahrhundert herum erbaut wurde. Es weist zwei symmetrisch angeordnete Stockwerke auf und an seiner Fassade befindet sich eine Uhr aus dem Jahr 1865.

Villamartin

Stadtarchiv

Mit dem Ziel, Besuchern und Einwohnern den zurückgelegten historischen Weg der Stadt näher zu bringen, wurde zur Gründung des Stadtarchivs eine Sammlung von Dokumenten angelegt und diese dann dort aufbewahrt. Das Archiv befand sich zunächst im Obergeschoss des Rathauses, seit 2008 ist es in einem Gebäude neben der Stadtbibliothek untergebracht.

Algar

Calle Real

Zeuge der Entwicklung der Stadt und mitten im Herzen dieser gelegen befindet sich die Straße Calle Real, die auf zahlreiche Restaurants und Geschäfte zählen kann. Anfangs wurde sie in erster Linie genutzt, um den Ort mit anderen zu verbinden. Die schlichten Fassaden der auf beiden Seiten gelegenen Häuser der Straße folgen dem Beispiel und Archetypus dieser Gemeinde, also dem der zweigeschossigen Einfamilienhäuser.

Arcos de la Frontera

Das Jesuitenkloster „Convento de los Jesuitas”

Der Jesuitenorden „Orden de los Padres Jesuitas de la Misecordia“ war für die Leitung des gleichnamigen Klosters zuständig. Der Adlige Diego de Virués stellte sein Haus für diesen Zweck zur Verfügung und übernahm die Kosten für die Gründung. Das Jesuitenkloster ging nach den Säkularisierungsmaβnahmen von 1785 durch ein Zugeständnis des Königs in die Hände des Mercedarierordens über, was zur Vertreibung der bis dahin dort ansässigen Mönche führte. Derzeit wird das Kloster als öffentliche Schule genutzt und ist als „Colegio Virgen de las Nieves“ bekannt.

Prado del Rey

Salinen und archäologische Stätte von Iptuci

Nur 6 km von „Prado del Rey“ entfernt befinden sich die Salinen und die archäologische Stätte von Iptuci, die historische Überreste einer turdetanischen Siedlung vom Ende des 2. Jahrhunderts vor Christus enthält. Während der römischen Besatzung erlebte die Stadt ihre größte Blütezeit. Im 8. und 9. Jahrhundert spielte sie eine groβe Rolle bei der Verteidigung gegen die Muslime, die sie damals besetzten. Die Stadt wurde 1133 von den Truppen Alfons VII. zerstört, was den Niedergang und die Aufgabe der Stadt einleitete.

Arcos de la Frontera

Überreste der ehemaligen Arabischen Mauer

Aus der muslimischen Zeit sind die Überreste der ehemaligen Arabischen Stadtmauer erhalten, einer Festung, die in der Tabiya-Technik erbaut wurde und je nach Standort unterschiedlich dick ist. Die Anlage wies drei Haupttore auf, von denen nur noch eines, das Matrera-Tor, erhalten ist.

Alcalá del Valle

Die Kirche Santa María del Valle

Die Kirche „Santa María del Valle“ ist ein Gotteshaus, das zu Ehren der Schutzpatronin der Stadt erbaut wurde und sich durch seine außergewöhnliche Fassade und die Größe des Gebäudes auszeichnet. Das barocke Gebäude wurde zwischen dem 17. und 18. Jahrhundert erbaut, aber im Laufe der Zeit aufgrund seines Verfalls, der sich über die Jahre zugetragen hat, immer wieder erneuert und umgestaltet. Die Kirche ist dreischiffig und beherbergt in ihrem Inneren Reliquien wie ein Taufbecken aus dem 17. Jahrhundert und die „Tabla del Milagro“, ein barockes Altarbild, das das Wunder der Errichtung des Heiligtums von Caños Santos und den Cristo de la Buena Muerte (Christus des Guten Todes) darstellt.

Bornos

Kloster „Convento de Corpus Christi“

Das im Auftrag des ersten Herzogs von Alcalá und Markgrafen von Tarifa testamentarisch errichtete Kloster „Convento de Corpus Christi“ wurde 1597 als Kloster eingeweiht und zunächst von Nonnen des Zisterzienserordens bewohnt. Von seiner Gründung bis zu seiner Schließung wurde das Kloster von mehreren Bränden heimgesucht, vor allem von dem Brand im Jahr 1685, bei dem die Kapelle in Schutt und Asche gelegt wurde. Das Gebäude wurde nach seiner Aufgabe von der Stadtverwaltung gekauft und an die Caja de Ahorros de Jerez (Sparkasse von Jeréz) abgetreten, die es restaurierte und in die heutige Sekundarschule umbaute.

Arcos de la Frontera

Wallfahrtskirche „Ermita de El Romeral“

Die Wallfahrtskirche „Ermita de El Romeral“ befindet sich in der Nähe eines Baches und einer Höhle, in der das Standbild eines Christus entdeckt wurde. Der Tempel wurde dank der Schenkungen des Adelsmanns Andrés Cabrera wiederhergestellt, nachdem er durch Überlaufen des Flusses Schaden genommen hatte. Im Jahr 1765 wurde die Wallfahrtskirche in ihrer heutigen Form restauriert. Im Inneren wird das Standbild des „Cristo del Romeral“ aufbewahrt, das aus dem Jahr 1766 stammt und auf der Wallfahrt zu Ehren dieses Heiligen in einer Prozession geehrt wird.

Villaluenga

Interpretationszentrum der Literatur „Pedro Pérez Clotet“

Eines der ehrgeizigsten Projekte der Gemeinde ist die Inbetriebnahme des Interpretationszentrums der Literatur „Pedro Pérez Clotet“, das mit der Absicht geschaffen wurde, das Werk des Dichters aus Villaluenga zu fördern. Das Gebäude war einst das Wohnhaus des Schriftstellers, das saniert und zu einem Haus-Museum umgebaut wurde und heute von dessen Sohn geleitet wird.

Algodonales

Die Wallfahrtskirche „Ermita de la Concepción”

Es handelt sich um ein Gebäude aus dem 18. Jahrhundert. Vor dem Gebäude befindet sich ein Atrium, das mit einem Geländer und einem Tor aus Schmiedeeisen versehen ist. Seine Struktur ist einfach und volkstümlich, mit einer schlichten Fassade, die von zwei Zinnen und einer Wetterfahne gekrönt ist. Das Giebeldach ist mit arabischen Ziegeln gedeckt. Im Inneren befinden sich die Standbilder der Jungfrauen „Virgen de la Inmaculada“ und „Virgen de los Remedios“.

El Bosque

Museum Molino de Abajo (Untere Mühle)

Das Museum Molino de Abajo (Untere Mühle) ist ein altes Gebäude aus dem 17. Jahrhundert, das sich an einem der Ufer des Flusses Majaceite befindet und in einem perfekten Zustand erhalten ist, wodurch es möglich wird, dem Besucher die Funktionsweise und die Geschichte dieser in den Mühlen betriebenen Arbeitsvorgänge näher zu bringen. Das Museum kann auf einen Workshop zählen, in dem der Besucher mehr über den hydraulischen Mechanismus dieser Mühlen und den Brotherstellungsprozess in all seinen Phasen erfährt.

Espera

Diözesanheiligtum „Santísimo Cristo de la Antigua”

Der an die Burg von Fatetar angebaute Tempel wurde im 13. Jahrhundert nach der Befriedung des Gebiets errichtet. Im Inneren befinden sich die sterblichen Überreste von San Prudencio, die aus dem Friedhof San Calixto in Rom stammen, sowie die Schnitzfigur des „Santo Cristo de la Antigua“, Schutzpatron von Espera. Das Kirchenschiff weist einen einfachen Grundriss auf, mit Tonnen- und Kreuzrippengewölben, in denen der barocke Altaraufsatz von Santo Cristo, San Isidoro de Sevilla und Santiago hervorsticht.

Espera

Pfarrkirche „Santa María de Gracia“

Es handelt sich um ein religiöses Gebäude im Renaissance-Barock-Stil, das 1614 von berühmten Meistern wie Hernán Ruiz II, Pablo Legot und Alejo Fernández Alemán errichtet wurde. Diese verlängerte Bauzeit ist auf die Erdbeben zurückzuführen, die die Stadt 1636 und 1755 heimsuchten. Die Fassade mit dem Grundriss eines griechischen Kreuzes, die von Säulen und einem dreieckigen Giebel umrahmt ist, sowie der Hauptaltaraufsatz gehören zur Architektur des Barocks. Bis 1628 war der Tempel „Santa María de la Victoria“ gewidmet, doch ab 1633 wurde sein Name auf den heutigen Namen geändert. Im Inneren ist der Hauptaltaraufsatz erhalten, der aus Gemälden besteht, die die Verkündigung, die Präsentation, die Heimsuchung, die Verklärung, die Epiphanie und die Anbetung der Hirten darstellen. Erwähnenswert ist auch das Bildnis des „Santo Cristo de la Antigua“, das in der Wallfahrtskirche „El Castillo“ verehrt wird. Diese malerische Komposition musste nach den durch das Erdbeben in Lissabon erlittenen Schäden abgebaut werden, weshalb die Kirche bis ins Jahr 1963 geschlossen wurde. Bemerkenswert ist auch die flämische Tafel, die Alejo Fernández Alemán zugeschrieben wird und die die Umarmung von San Joaquín und Santa Ana darstellt.

Ubrique

Wallfahrtskirche „Ermita de San Antonio“

Die Wallfahrtskirche San Antonio ist das älteste Heiligtum von Ubrique, da ihr Bau auf den Beginn des 16. Jahrhunderts zurückgeht. Sie gilt wegen ihres charakteristischen Glockenturms im romanischen Stil als eines der Wahrzeichen der Stadt und beherbergt im Inneren ein Bildnis des Heiligen Nicolás de Bari, das von den Gläubigen von Ubrique sehr verehrt wird. Von außen erhält man Zugang zu einem Aussichtspunkt, von dem aus man einen herrlichen Panoramablick auf die Gemeinde hat.

Benaocaz

Castillo (Burg) de Aznalmara o Tavizna

Ein weiteres Überbleibsel aus der islamischen Zeit ist der Militärbau Castillo de Aznalmara o Tavizna. Die Burg wurde zwischen dem 13. und 14. Jahrhundert erbaut und befindet sich auf dem höchsten Punkt des Hügels, von dem man das Ufer des Flusses Tavizna überblicken kann, einem strategischen Zugang zu den Bergen von Cádiz über Benaocaz.

Algodonales

Örtliches Museum

In drei bereitgestellten Räumen ist es dem Besucher möglich etwas über die lokale Geschichte in Erfahrung zu bringen, von der Vorgeschichte über das Mittelalter und den Unabhängigkeitskrieg bis zur Neuzeit. Bei der Gründung des Museums wurden alle Bewohner einbezogen, um ein Museum zu schaffen, das von allen Bewohnern geschaffen wurde, damit diese Erinnerung nicht in Vergessenheit gerät.

El Bosque

Käsemuseum – Interpretationszentrum

Das Käsemuseum – Interpretationszentrum stellt die Käsetradition zur Schau, die von den Hirten und Handwerksmeistern der Region seit Jahrhunderten gepflegt wird. Für die Herstellung dieser hochwertigen Milchprodukte werden einheimische Tierarten wie die Payoya-Ziege und das Merinoschaf aus Grazalema verwendet. Das Museum hat sich zum Ziel gesetzt, die Besucher auf diese weltweit bekannten Erzeugnisse aufmerksam zu machen.

Torre Alhaquime

Arco de la Villa

Einer der Zugänge der früheren Stadt, der heute noch erhalten ist, ist der „Arco de la Villa“ (Stadtbogen), der den Zugang zum ummauerten Bereich der Festung ermöglichte. Heute ist der Bogengang der Hauptzugang zu dem Platz, auf dem sich das Rathaus und die Pfarrkirche befinden.

Benaocaz

Nasridenviertel

Der älteste Ortsteil der Stadt Benaocaz beherbergt eines der letzten Gebiete aus der muslimischen Herrschaft, das Nasridenviertel. Die Ruinen gelten als eines der am besten erhaltenen historischen Zeugnisse dieser Zeitepoche in der Region und umfassen alte Häuser, die im Einklang mit der nasridischen Raumplanung angeordnet sind.

Benamahoma

Straßen und Brunnen

Benamahoma, die Ortschaft der „Söhne Mohammeds“, wie die Araber sie nannten, und die wie ein Wachturm in weiβen und intensiven grünen Farben erscheint und als eines der Schmuckstücke der Sierra de Cádiz angesehen werden kann, inmitten einer Landschaft mit üppiger Natur, Tradition und Kultur.
Nur wenige Freuden sind damit vergleichbar durch die Straßen und Plätze der Stadt zu schlendern, immer auf der Suche nach verborgenen Spuren der Vergangenheit, geprägt von den Konflikten, die vor Jahrhunderten zwischen Mauren und Christen bestanden und auf diesen Straβen ausgetragen wurden.
Beispiele dafür sind z.B. der Brunnen Algarrobal, der sich im höchsten Teil der Straβe Calle Real befindet, oder der Brunnen Tres Chorros, der früher als öffentlicher Waschplatz genutzt wurde.

Puerto Serrano

Kirche Santa María Magdalena

Die Kirche „Santa María Magdalena“ ist zum religiösen Tempel schlechthin geworden. Sie ist von bescheidenem Charakter und wurde im neoklassizistischen Baustil errichtet, auch wenn sie gewisse Anzeichen und Spuren der ersten Phasen der Barockzeit erkennen lässt. Es handelt sich um ein dreischiffiges Gebäude mit einer Doppelfassade und einem Turm mit Glockenturm, in dem die Tabernakelkapelle, die Taufkapelle, der Hauptaltar und barocke Gemälde untergebracht sind. Es ist der Ausgangspunkt für die Bußstationen der Heiligen „Santísimo Cristo de la Buena Muerte“ und der Jungfrau „Virgen de los Dolores“.

Arcos de la Frontera

CICA: Interpretationszentrum der Stadt Arcos

CICA: Centro de Interpretación Ciudad de Arcos (Interpretationszentrum der Stadt Arcos) dient als Bezugspunkt für den Historischen Komplex der Stadt. Im Inneren befindet sich das Fremdenverkehrsbüro.

Algodonales

Die Wallfahrtskirche „Ermita Nuestro Padre Jesús“

Diese wurde im 19. Jahrhundert im neoklassizistischen Stil erbaut. Die Wände sind aus Stein und Lehm, weiß getüncht, mit insgesamt acht Säulen. Angesichts der raschen Ausdehnung der Stadt Algodonales erfüllte der Tempel kirchliche Funktionen und in ihm wurde das sich dort befindliche Standbild verehrt.

Torre Alhaquime

Pfarrkirche „Nuestra Señora de la Antigua”

Die Pfarrkirche „Nuestra Señora de la Antigua“ ist ein religiöses Gotteshaus, das 1775 auf Wunsch des sevillanischen Erzbischofs erbaut wurde, daher ist sie der Stadt Sevilla geweiht. Die heutige dreischiffige Kapelle wurde zu Beginn des 18. Jahrhunderts wiederhergestellt und auf den Fundamenten des alten Tempels errichtet, der durch einen Brand zerstört wurde und von der nur ein Gemälde der Jungfrau Inmaculada und die Figur des Jesuskindes erhalten sind. Das Taufbecken, das als eine Reliquie aufbewahrt wird, und das Gemälde „Cuadro de las Ánimas“, das dem Maler Murillo zugeschrieben wird, sind die bedeutendsten Elemente, die in dieser Kirche erhalten sind und diese vervollständigen.

Benamahoma

Die Kapelle San Antonio de Padua

Die Kapelle San Antonio de Padua, die sich in der zentralen Straße des Ortes befindet, ist jedes Jahr Zeuge eines der am meisten erwarteten Feste in Benamahoma, der „Fiesta de Moros y Cristianos“ (Fest der Mauren und Christen). Die Kirche beherbergt das Bildnis des Schutzpatrons der Gemeinde, das jedes Jahr von den Einwohner aus Benamahoma abgöttisch verehrt wird. Die kleine Kapelle wird von einer vergoldeten Kuppel gekrönt und ist mit Elementen verschiedener Architekturstile verziert.

Torre Alhaquime

Alte Festung und Stadtmauern

Von der nasridischen Siedlung in diesem Gebiet ist die Alte Festung aus dem 13. Jahrhundert erhalten geblieben. Trotz des ganz offensichtlich christlichen Einflusses beim Bau der Festung ist man aufgrund ihrer architektonischen Merkmale und ihres Grundrisses der Auffassung, dass diese zwischen dem 10. und 11. Jahrhundert erbaut wurde. Ein Teil der alten Stadtmauer, die die Altstadt und die Burg umgab, ist noch erhalten, ebenso wie der alte Burgfried.

Espera

Iberische Siedlung von Esperilla

Ein weiteres historisches Wahrzeichen von großem Interesse ist die iberische Siedlung Esperilla, eine ibero-romanische Stätte, von der Überreste aus der Jungsteinzeit und der ibero-romanischen Zeitepoche erhalten sind. Der Besucher kann hier die Überreste von alten Häusern, Zisternen, Mauern, unterirdischen Wasserreservoirs und Skulpturen besichtigen. Es sind ebenso Brandgräber sowie Krieger- und Frauenfiguren erhalten geblieben, die mit der vorrömischen Kunst in Verbindung gebracht werden. Die diese Siedlung umgebende Festung ist das Werk romanischer Völker, sie liegt jedoch in Trümmern. Die Besichtigung ist kostenlos. Das Archäologische Museum beherbergt eine breite Palette von Skulpturen zoomorpher und anthropomorpher Figuren.

Prado del Rey

Kinderspielplatz

Prado del Rey verfügt über einen Kinderspielplatz, auf dem sich die Kleinen austoben und die Aussicht auf den Hügel „Cerro Verdugo“ genießen können.

Arcos de la Frontera

Theater „Olivares Veas“

Das Theater Olivares Veas ist ein Saal, der zu Beginn des 20. Jahrhunderts dank der Schenkungen der Vereinigung „Círculo de la Unión“ errichtet wurde. Das Theater wurde 1994 restauriert und von Königin Sofia eingeweiht und dient heute als Bühne für Aufführungen, Konzerte und Schulveranstaltungen.

Algodonales

Bibliothek «Juan Ramón Jiménez»

Die Bibliothek „Juan Ramón Jiménez“ wurde im Jahr 2001 an der Stelle einer ehemaligen Kaserne der Guardia Civil errichtet. Im oberen Teil der Bibliothek gibt es einen Freizeit- und Aufenthaltsbereich für Rentner und Räume zur Ausübung von Aktivitäten der durch die örtlichen Vereine.

Algar

Stierkampfarena

Die Stierkampfarena von Algar folgt einem traditionellen, konzentrischen Modell und ist aus Stein und Ton gefertigt. Hervorheben lässt sich ihr Portal, das von schlichten Strebepfeilern umgeben ist.

El Gastor

Dolmen de los Algarrobales

Auf dem gleichnamigen Grundstück erscheint ein prähistorisches Bauwerk, das ähnliche Merkmale wie die der „Tumba del Gigante“ (Grab des Riesen) aufweist. Es handelt sich um den „Dolmen de los Algarrobales“, ein weiteres 5 Meter langes Grabmal. Beide Gräber bilden zusammen mit anderen Stätten in der Umgebung die so genannte Nekropole „La Angostura“.

Olvera

Sanktuarium „Nuestra Señora de los Remedios”

Das Sanktuarium „Nuestra Señora de los Remedios“ ist ein weiteres religiöses Bauwerk in der Ortschaft. Sie wurde im 18. Jahrhundert erbaut und ist die Kultstätte der Jungfrau „Virgen de los Remedios“, der Schutzpatronin der Gemeinde. In der Nähe der Kirche findet die Wallfahrt „Lunes de Quasimodo“ statt.

Alcalá del Valle

Statue des Auswanderers

Auf dem Rathausplatz befindet sich die Statue des Auswanderers, eine Hommage an all jene Menschen aus Alcalá, die ihre Heimat verlassen mussten, um Arbeit zu finden. Es ist eines der größten Denkmäler der Stadt und steht in einer gepflegten Gartenanlage mit Bänken und neben einem Brunnen. An einer seiner Seiten liegt ein Kanal, der die ganze Stadt durchquert.

Benaocaz

Pfarrkirche San Pedro

Die auf den Überresten einer alten Moschee errichtete Pfarrkirche San Pedro, die im Renaissance-Stil erbaut ist, beherbergt die Bilder von „Nuestro Señor Padre Jesús Atado a la Columna“ (Jesus gefesselt an die Säule) und des „Cristo crucificado“ (gekreuzigter Christus) aus der Mitte des 18.

Benamahoma

Kirche San Antonio Padua

In der Nähe des alten Friedhofs und der Stierkampfarena befindet sich die bedeutendste Basilika der Stadt, die Kirche San Antonio Padua. Sie verfügt über ein einziges Schiff, in dem das Bildnis der Schutzpatronin aufbewahrt wird, das von den sevillanischen Pfarrgemeindemitgliedern im 18. Jahrhundert gestiftet wurde, eine Schnitzarbeit der Jungfrau „Nuestra Señora de los Dolores“ und eine weitere von „El Resucitado“ (Der Auferstandene). Ihre architektonische Struktur zeichnet sich durch ihre Schlichtheit aus und die Kirche wird von zwei Glocken gekrönt, die bei religiösen Feierlichkeiten erklingen.

Olvera

Capilla del Arte (Kunst-Kapelle)

Ein weiteres religiöses Bauwerk in Olvera ist die „Capilla del Arte“ (Kunstkapelle), ein Tempel im Barock-Stil aus dem 17. Jahrhundert, der an der Ortsgrenze zur Gemeinde Torre-Alháquime liegt.

Arcos de la Frontera

Das Kloster „Convento de la Encarnación“

Das Kloster „Convento de la Encarnación“ diente im 15. Jahrhundert als religiöser Tempel, Krankenhaus und Bruderschaftssitz. Erst in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts wurde es zum Wohnsitz für Ordensleute. Das Gotteshaus mit seiner gotischen Fassade und seinem üppigen Baustil besteht aus einem einzigen Schiff, obwohl nach der Säkularisierung von Kirchengütern nur noch Überreste der für Niederandalusien typischen Architektur übrig geblieben sind. Heute ist das Kloster auch unter dem Namen „Exposición Parroquial de Arte Sacro Domus“ (Pfarrkirchliche Ausstellung sakraler Kunst Domus Die) bekannt.

Villamartin

Dolmen von Alberite

Der 1992 entdeckte Dolmen von Alberite wurde in den Allgemeinen Katalog des Historischen Erbes Andalusiens aufgenommen und ist eine der großen touristischen Highlights der Stadt. Aufgrund seiner Größe ist Alberite eine der größten prähistorischen kollektiven Begräbnisstätten auf der Halbinsel und eine der ältesten Nekropolen, die mit Hilfe des archäologischen Kohlenstoff-14-Tests auf das Ende des 5. Jh. v. Chr. datiert wurde. Von großem Interesse sind die Gravuren im Innenbereich des Dolmens, die den Lauf der Zeit überstehen konnten und erhalten geblieben sind.

Algodonales

Der Platz „Francisco Salguero Siles” (La Muela)

Anerkennung für unseren Mitbürger „Francisco Salguero Siles“. Rückbesinnung auf die Vergangenheit und Erinnerung an diesen Einwohner von La Muela, der unterdrückt wurde, während er als Bürgermeister von La Muela die Demokratie und Freiheit verteidigte.

Espera

Molino de los Diezmos

Eines der emblematischsten Gebäude der Stadt ist das „Molino de los Diezmos“ oder auch „Casa de la Cilla“ genannt, ein andalusisches Bauwerk aus dem 18. Jahrhundert, das als Amtsstelle zur Ergebung von Steuern wie dem Zehnten oder der Erstlingsabgabe diente. An der Hauptfassade befindet sich eine in Stein gemeißelte Gravur, die die Errichtung des Gebäudes durch den „Cabildo de las Iglesias de Sevilla“ (Kirchenrat von Sevilla) auf das Jahr 1771 datiert, sowie eine Fliese mit dem Wappen der Diözese von Sevilla. Mit den Säkularisierungsmaßnahmen aus dem Jahr 1835 wurden alle Vermögenswerte der Kirche zum Verkauf angeboten, darunter auch die Mühle, die 1875 versteigert wurde. Seit dem Jahr 1878 ist das Gebäude im Besitz eines kleinen Familienunternehmens, das seit fünf Generationen Olivenöl herstellt und dabei traditionelle Produktionstechniken mit modernen technologischen Errungenschaften verbindet. Das Gebäude weist einen rechteckigen Grundriss auf, mit einem aus Quadersteinen gestalteten Portal mit geometrischen Leisten in Form eines Bogens und einem Innenraum mit großen Schiffen, tragenden Wänden und Kassettendecken.

Algodonales

Das Kloster „Convento del Juncal“ (La Muela)

Überreste des ehemaligen Klosters „Los Ángeles“, das 1601 vom Orden der barfüβigen Karmeliten gegründet wurde. Es handelte sich um den idealen Ort, um das Eremitentum zu praktizieren, eine Lebensweise, die auf einem freiwilligen Rückzug aus dem gesellschaftlichen Leben beruhte und von einigen Ordensbrüdern in Erinnerung an die ersten Karmeliten angenommen wurde, die sich um 1190-1210 auf dem Berg Karmel in Palästina niederließen. Diese Ordensbrüder lebten in El Juncal, bis das alte Kloster 1835 enteignet und geschlossen wurde und die Erinnerung an sie im Dunst der Geschichte versank.

Villamartin

Burg Matrera

Eine weitere berühmte Sehenswürdigkeit der Stadt ist die Burg Matrera. Dieses Gebäude, das Mitte der 1990er Jahre zum Kulturgut erklärt wurde, war Teil der Verteidigungslinie Sevillas gegen die Invasionsabsichten der Nasriden. Die Burg wurde auf den Fundamenten einer alten andalusischen Festung errichtet, die dem Berberstamm der Magïla gehörte, der sich 711 auf der Halbinsel niederließ. Die Burg besteht aus einer befestigten Anlage mit zwei Eingängen, die von mehreren, über das Gelände verteilten Türmen verteidigt wurden, von denen heute nur noch die Fundamente erhalten sind.

Ubrique

Rathaus von Ubrique

Dieses befindet sich auf dem gleichnamigen Platz und hat in seinen Mauern den Lauf der Jahrhunderte miterlebt, auch wenn sein Baudatum nicht bekannt ist, da die Truppen Napoleons die Stadt im Jahr 1810 dem Erdboden gleichmachten und Dokumente und Besitztümer verbrannt sind. Neben der Hauptfassade befindet sich der Brunnen „Fuente Carlos III“, der 1727 erbaut wurde, um Wasser aus Benalfí in die Gemeinde zu leiten.

Olvera

Peñón del Sagrado Corazón

Der „Peñón del Sagrado Corazón de Jesús“ ist ein Ort in Olvera, der sich durch die Schönheit seiner Landschaft auszeichnet. Ursprünglich war es eine christliche Siedlung, die sich im Konflikt mit den Nasriden befand. Die Enklave diente als Beobachtungsposten für muslimische Aktivitäten und war aufgrund der dichten Vegetation auch ein Ort, der Schutz bot. Heute verfügt dieses Freizeit- und Erholungsgebiet über eine üppige Flora und Vegetation sowie über Terrassen, die dank der angebrachten Treppen auf verschiedene Weise zugänglich sind. Im Jahr 1929 wurde die Statue „Sagrado Corazón de Jesús“ auf dem höchst gelegenen Punkt dieser Felsformation aufgestellt.

Arcos de la Frontera

Das Casa de Paletos (Haus der Paletos)

Das „Casa de Paletos“, wie das Haus von den Einheimischen genannt wird, ist ein emblematisches Gebäude der Stadt. Obwohl es seit 1977 im Besitz der Gemeinde ist, diente es seit Jahrhunderten zahlreichen Familien als Wohnhaus. Seit dem 17. Jahrhundert wurde es im Laufe der Geschichte zu zahlreichen Zwecken genutzt, als Ölmühle, Gasthaus oder sogar als Mehlfabrik. Die Renovierungsarbeiten wurden zwischen 2014 und 2015 durchgeführt.

Grazalema

Brunnen

In den Straßen von Grazalema sind mehr als fünfzig Brunnen zu sehen. Ein bedeutendes landschaftliches Element dieser Gemeinde, das den Einwohnern und ihrem Vieh seit Jahrhunderten als Treffpunkt und Ort zur Erzählung von Geschichten dient. Brunnen aus Stein, Mauerwerk und Bronze, die die Jahre überdauert haben und für alle Besucher, die etwas über die Geschichte der Ortschaft erfahren möchten, eine angenehme und enthüllende Erfahrung darstellen.

Ubrique

Park Rafael Alberti

Mitten im Herzen von Ubrique befindet sich der Park Rafael Alberti, in dem das ganze Jahr über verschiedene kulturelle Aktivitäten stattfinden und der verschiedene Freizeit- und Erholungsbereiche für alle Altersgruppen bietet.

Villamartin

Denkmal an die V. Hundertjahrfeier

Als Hommage an alle Persönlichkeiten, die zur Gründung der Stadt beigetragen haben, wurde der Bau des Denkmals zur Hundertjahrfeier in Auftrag gegeben, eine Skulptur von großem sentimentalem Wert für alle Einwohner von Villamartín.

Algodonales

Fuente Alta (Hohe Quelle)

Diese befindet sich im oberen Stadtteil von Algodonales und dient der Wasserversorgung. Die Quelle verfügt über eine Tränke und ein Nebengebäude, in dem sich die ehemaligen Waschplätze aus dem 19. Jahrhundert befinden. Ihr kristallklares Wasser entspringt aus den Tiefen der „Sierra de Lijar“, und wurde zuvor durch den Kalkstein gefiltert. Im Jahr 2021 wurde sie restauriert.

Olvera

Kirche El Socorro

Die Kirche El Socorro wurde 1945 im Gotik-Mudéjar-Stil erbaut, nachdem ein Blitzschlag einen Tempel zum Einsturz gebracht hatte, der an der gleichen Stelle stand und zu Ehren von „Nuestra Señora de la Encarnación“ dort errichtet worden war. Gegenwärtig beherbergt sie die Bildnisse des „Jesús Cautivo“ und der Jungfrau „Virgen del Socorro“.

Espera

Archäologische Fundstätten von Carissa Aurelia

Eine der bedeutendsten touristischen Attraktionen der Gemeinde sind die archäologischen Fundstätten von „Carissa Aurelia“. Die römischen Überreste, die im Jahr 2003 zum Kulturgut erklärt wurden, befinden sich 7 km von Espera entfernt und liegen zwischen kleinen Hügeln in der Nähe der „Sierra de Gamaza“ und des Calvario. Die Stätte verfügt über bedeutende Überreste aus der ibero-romanischen Zeitepoche und bewahrt einen Nekropolengürtel mit Gräbern verschiedener Art: Gruben, Mausoleen, in den Fels gehauene Hypogäen, usw. Im Bereich der Akropolis ist zudem ein sehr interessantes gemauertes Wassersammelsystem zu sehen. Die Bedeutung dieser Stadt in römischer Zeit wird durch ihre Erwähnung in den klassischen Texten von Plinius und Strabo sowie durch die Tatsache bestätigt, dass sie ihre eigenen Münzen prägte. Dank verschiedener Forschungsarbeiten konnte die Besiedlung dieses Gebiets zwischen dem Ende des Neolithikums oder Chalkolithikums und dem Mittelalter eingeordnet werden.

Benaocaz

Rathaus von Benaocaz

Das Rathaus von Benaocaz ist ein barockes Gebäude aus dem 18. Jahrhundert mit zwei Geschossen und straßenförmige Außengalerien. Im Inneren werden in einem Archiv historische Dokumente aus dem 16. Jahrhundert aufbewahrt.

Ubrique

Interpretationszentrum der Geschichte von Ubrique – Wallfahrtskirche San Juan de Letrán

In Ubrique wurde 2009 das „Centro de Interpretación de la Historia de Ubrique” (Interpretationszentrum der Geschichte von Ubrique) in der Wallfahrtskirche „Ermita de San Juan de Letrán“ eingeweiht.

Bornos

Kirche der Resurrección (Auferstehung)

Im 16. Jahrhundert hinterließ der aus Bornos stammende Diego Álvarez testamentarisch den Auftrag zum Bau eines Krankenhauses und einer Kirche. Von diesem Auftrag ist nur noch die Kirche der Resurrección erhalten geblieben, in der ein prächtiger vergoldeter Altar im Barock-Stil mit salomonischen Säulen beherbergt ist. Sie enthält in ihrem Inneren ein Bildnis des „Cristo de la Flagelación“ (Geißelung) aus dem 17. Jahrhundert und ein Gemälde der Jungfrau „Virgen de los Dolores“.

Puerto Serrano

Plaza de la Constitución (Verfassungsplatz)

Der „Plaza de la Constitución“ (Verfassungsplatz) liegt an einem Ende der Hauptstraße dieser Gemeinde und hat sich mit der Zeit zu einem der belebtesten Plätze in Puerto Serrano entwickelt. Seine Nähe zu Orten wie dem Sportzentrum und dem städtischen Schwimmbad, der Arztpraxis und dem örtlichen Polizeipräsidium hat diesen Platz zu einem der wichtigsten Plätze der Stadt gemacht.

Olvera

Iglesia Arcipestral (Erzpriesterliche Kirche)

Die „Iglesia Arcipestral“ (Erzpriesterliche Kirche) ist ein neoklassisches Gotteshaus aus dem Jahr 1843, die auf den Fundamenten der ehemaligen Hauptkirche errichtet wurde, deren Apsis noch erhalten ist. Im Inneren befinden sich Altarbilder, die zuvor in anderen Kirchen von Olvera beherbergt waren.

Arcos de la Frontera

Rathaus

Das Rathaus von Arcos de la Frontera befindet sich heute noch in dem Gebäude, in dem es seit seiner Verlegung dorthin im Jahr 1634 untergebracht wurde. Die steinerne Fassade wird durch eine Figur des Erzengels Sankt Michael, dem Schutzpatron der Gemeinde, gekrönt. In den Innenräumen befinden sich Kunstschätze wie die Kassettendecke des Versammlungssaals im Mudéjar-Stil, ein Gemälde von Karl IV., zwei lebensgroße Porträts von Espartero und dem Generalkapitän von Arcos, dem General Moreno del Villar, sowie ein 1866 von Joaquín Caballero gestiftetes Gemälde, das die Dekorierung von drei Einwohnern der Gemeinde durch Alfonso XI. nach der Schlacht von Salado darstellt.

Villamartin

Tempel der Angustias

Der an der „Plaza del Ayuntamiento” gelegene „Templo de las Angustias” war ursprünglich Teil des Klosters der „Franciscanas Menores Observantes de la Concepción” (Nonnen des Franziscanerordens). Das Gotteshaus besteht aus einem einzigen Schiff, mit dessen Bau zu Beginn des 17. Jahrhunderts begonnen wurde, und das sich durch seine karge Fassade und sein schlichtes Inneres auszeichnet.

Grazalema

Öffentlicher Waschplatz

Der öffentliche Waschplatz von Grazalema befindet sich im unteren Teil der Stadt, im Nasridenviertel. Er besteht aus sechzehn Becken, acht in jeder Reihe, die miteinander verbunden sind. Dieser Waschplatz wurde in den 1950er Jahren, als es noch kein Wasser in den Häusern gab, von den „Jopiches“-Frauen (aus dem südlichen Stadtteil) benutzt. Die Seife in der Hand und im Hintergrund der Sound des plätschernden Wassers des Guadalete-Flusses waren die Frauen aus Grazalema die Protagonisten eines Rituals, das eine wichtige soziale Funktion innehatte, denn am Waschplatz wurde stets über die Geschehnisse in der Gemeinde gesprochen.

El Bosque

Stierkampfarena

El Bosque verfügt über eine Stierkampfarena, die in der Region ihres gleichen sucht. Sie ist eine der wenigen überdachten Stierkampfarenen in der Gegend, in der nicht nur Stierkämpfe, sondern auch Konzerte, Rennen, gastronomische Events usw. veranstaltet werden.

Bornos

Wallfahrtskirche „Ermita del Calvario“

Den erhalten gebliebenen Dokumenten zufolge wurde die Wallfahrtskirche „Ermita del Calvario“ Ende des 15. Jahrhunderts dank der Spenden von Gläubigern der Gemeinde und auf Wunsch des Paters Mariscal erbaut. Der Tempel wurde kurz nach seiner Errichtung durch einen Kapellenwächter namens Bruder Mendoza um einen zusätzlichen Raum erweitert. Die Franziskaner des Klosters San Bernardino übernahmen die Wallfahrtskirche und legten dort sogar einen Kreuzweg an, von dem noch Kreuze und Kapellen mit den Kreuzstationen erhalten sind. In der Kapelle wird ein Bildnis von „San Francisco de Paula“ aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts verehrt, aber auch andere religiöse Figuren wie „Santa Rosa de Viterbo“, San Juan Evangelista und „María Santísima de la Soledad“ werden dort angebetet.

Algodonales

La Muela

La Muela ist ein Ortsteil im Gemeindebezirk von Algodonales. Der Ortsteil unterliegt verwaltungstechnisch und kirchlich der Gemeinde. Der Ort liegt auf einer Durchschnittshöhe von 465 Metern über dem Meeresspiegel. Die nächstgelegenen Städte sind Coripe, Algodonales und Zahara. Die Bewohner leben hauptsächlich von der Landwirtschaft und dem ländlichen Tourismus. La Muela ist ein beliebtes Ziel für Gleitschirmflieger und beherbergt eine der größten Gänsegeierkolonien Spaniens.

Puerto Serrano

Plaza de Andalucía (Andalusien-Platz)

Der Platz „Plaza de Andalucía“ befindet sich am Stadteingang, an dem Ort, an dem die Avenida de Cádiz endet. Auf diesem Stadtplatz wurde kürzlich eine Wassermühle errichtet, als Hommage an die ehemaligen Verfahren zur Mehlgewinnung durch die damaligen Einwohner. In seiner Umgebung befinden sich Gebäude wie die Stadtbibliothek, das Medienbüro, das Friedensgericht, das Quartier der Guardia Civil und eine Senioren-Tagesstätte.

Arcos de la Frontera

Kirche San Pedro

Ein weiteres symbolträchtiges religiöses Bauwerk in Arcos ist die Kirche San Pedro, die an der Stelle einer alten hispano-muslimischen Festung errichtet wurde, von der noch der Teil eines Turms erhalten ist, der in die Kirche integriert wurde. Die im 16. Jahrhundert erbaute Kirche besteht aus einem einzigen Mittelschiff, an das später sechs Kapellen angebaut wurden, darunter die Ayllones-Kapelle. Die Kirche beherbergt ein Hauptaltarbild aus dem Jahr 1547, das einen deutlich flämischen Einfluss auf die spanische Kunst der damaligen Zeit an den Tag legt.

Villaluenga

Wallfahrtskirche „Ermita de El Calvario“

Nur einen Kilometer südlich der Stadt befindet sich die Wallfahrtskirche „Ermita de El Calvario“. Die Kapelle weist einen komplett gepflasterten ansteigenden Zugang auf, von wo aus der Besucher eine einzigartige Aussicht auf die Stadt genießt. Das im 18. Jahrhundert errichtete Heiligtum ist nüchtern und einfach gestaltet, mit Bildnissen des Santo Entierro (Heiliges Begräbnis) und des Crucificado (Gekreuzigter) im Inneren.

Espera

Wallfahrtskirche „Ermita de Santiago“

Die Wallfahrtskirche „Ermita de Santiago“ befindet sich im Inneren der Burg Fatetar, die sehr wohl vollständig erhalten ist. Sie besteht aus einem Kirchenschiff mit Tonnengewölbe und einem Portal mit barocken archetypischen Elementen. In ihrem Inneren befindet sich ein Bildnis des „Cristo de la Antigua“, eine Skulptur des Schutzpatrons der Stadt aus dem 16. Jahrhundert.

Puerto Serrano

Das Dorf Pozo Amargo

Das Dorf Pozo Amargo, besteht insgesamt aus 24 Einfamilienhäusern, die der Gemeinde gehören. Obwohl einige von ihnen zerstört sind oder aufgegeben wurden, sind die Kapelle zu Ehren der Jungfrau „Virgen de la Inmaculada“ und eine öffentliche Schule erhalten geblieben. In Pozo Amargo befinden sich auch die alten Thermen, die heute nicht mehr in Betrieb sind.

Alcalá del Valle

Das Kloster Caños Santos

Im so genannten Valle Hermoso befindet sich das Kloster Caños Santos, eine Gruppe religiöser Gebäude aus dem Jahr 1542. Gegründet der Komplex von Fray Martín, dem ersten Prior der Franziskaner des Dritten Ordens von Caños Santos. Das Grundstück, auf dem das Kloster errichtet ist, wurde von Don Juan Téllez abgetreten, und auf diesem stand zuvor eine Wallfahrtskirche.

Olvera

Barrio de la Villa

Das Barrio de la Villa ist dafür bekannt, dass es zusammen mit der „Plaza de la Iglesia“ (Kirchplatz) und der Burg in der Nasridenzeit Teil des Stadtzentrums war. Dieses Gebiet ist entsprechend der Unregelmäßigkeiten des Geländes angeordnet, sodass es insgesamt 13 enge Straßen, unebene Häuser und Albarradillas gibt. Der Die Türme „Torre del Pan“ oder der „Torre de los Olivillos“ liegen in diesem Stadtviertel, Bauten, die auf die arabische Vergangenheit der Gemeinde hinweisen.

Zahara

Kirche „Santa María de la Mesa”

Ein weiteres religiöses Bauwerk der Stadt, das auf der Wanderroute von Zahara keinesfalls ausgelassen werden darf, ist die Kirche „Santa María de la Mesa“. Die aus der Mitte des 18. Jahrhunderts stammende Kirche ist ein Werk des Architekten Antonio Matías de Figueroa und wurde über der ehemaligen Wallfahrtskirche „Ermita de San Francisco“ erbaut. Sie weist drei Schiffe auf und in ihrem Inneren werden aufgrund ihrer volkstümlichen Wurzeln Stücke von großem Wert aufbewahrt, wie z.B. eine flämische Kiefernorgel, mehrere Kelche, religiöse Gewänder aus dem 16. und 18. Jahrhundert und ein „guión sacramental“ (Abzeichen) und ein Ostensorium.